Wolfsburg erlebt Shaq-Attack

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Mann des Abends: Münchens Xherdan Shaqiri.

ib München. Auf diese Shaq-Attack war der VfL offenbar nicht vorbereitet: Der enorm quirlige Xherdan Shaqiri avancierte am Dienstagabend im Pokal-Halbfinale zum Wolfsburger Schreckgespenst.

Ein Tor selbst erzielt, drei weitere mustergültig vorbereitet: Das Schweizer Kraftpaket, als Ersatz für den gesperrten Franck Ribéry aufgeboten, ließ die Muskeln spielen. „Weltklasse“, adelte im Anschluss Bayern-Sportdirektor Matthias Sammer den Matchwinner. Auch sein Trainer Jupp Heynckes attestierte Shaqiri ein „sehr intelligentes“ Spiel.

Und der Hochgepriesene selbst? Der hatte sich beim 4:0 in der Liga gegen Nürnberg warmgelaufen für die armen Wölfe. „So war ich im Rhythmus, das hat mir ganz gut getan. Man hat gesehen, dass ich gut drauf bin“, freute sich der FCB-Flügelflitzer und sprach von einem „wunderschönen Abend“.

Der größere Gegner für den deutschen Giganten war wohl her der Hype um das bevorstehende Champions League-Halbfinale gegen Barcelona gewesen als der VfL. Shaqiri meinte dazu: „Klar ist es schwierig, wenn alle über Barcelona sprechen. Aber wir hatten das Spiel in der Hand.“

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