Hecking: „Sechs Stück sind zwei, drei zu viel“

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Enttäuscht über das bittere Ende in München: Nicht nur Abwehrchef Naldo (l.) empfand die 1:6-Klatsche als zu hoch.

ib München. Vor dem Spiel hatte es gewittert über München. Und auch in der Schlussphase des DFB-Pokal-Halbfinales wurden die Wolfsburger Profis von den Über-Bayern so richtig nass gemacht und schlichen wie begossene Pudel aus der Allianz-Arena.

Die kalte Dusche in den zehn Schlussminuten hinterließ einen faden Beigeschmack auf einen bis dahin passablen Auftritt des Außenseiters. Das sah auch VfL-Coach Dieter Hecking so: „65 Minuten war es ein sehr gutes Spiel von uns. Hintenraus darf das nicht passieren. Sechs Stück nach so einer Leistung sind zwei, drei Tore zu viel.“ Was den Takt(ik)geber wurmte: Drei der ersten vier Gegentreffer handelte sich sein Team im fremden Stadion nach Kontern ein. Bayern hätte die Fehler eiskalt bestraft.

Auch Abwehrspieler Naldo stand die pure Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. „Das war ganz bitter. Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, machen aber zwei Fehler, die nicht passieren dürfen.“ Letztlich hätte der VfL dem großen Favoriten Tür und Tor geöffnet.

Naldo nahm’s nicht so tragisch: „Das Leben geht weiter. Am Sonnabend wartet ein wichtiges Spiel in Bremen.“

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