De Bruyne: „Könnte besser sein“

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Die Show gestohlen: Christian Schulz und die 96er ließen VfL-Stareinkauf Kevin de Bruyne alt aussehen.

mj Wolfsburg. Die erste Rate seiner riesigen Ablöse zahlte Kevin de Bruyne im Derby gegen Hannover 96 noch nicht zurück. Dennoch zeigte der Belgier beim 1:3, wie wertvoll er für den VfL Wolfsburg werden kann. „Kevin hatte ein paar gute Szenen, war aber noch nicht so drin im Spiel“, meinte VfL-Manager Klaus Allofs nach dem Debüt des Offensivspielers.

Technisch stark, schnell, flexibel – aber noch ohne Bindung zum VfL-Spiel. Ganz normal für Allofs. De Bruyne habe seit seinem Wechsel vom FC Chelsea London schließlich nur ein paar Mal mit der Mannschaft trainieren können.

Viel wichtiger wäre die Erkenntnis, dass „Kevin Kraft für 90 Minuten hatte“, so Trainer Dieter Hecking. Und wie schätzte der neue Rekordtransfer seinen ersten Auftritt ein? „Ganz in Ordnung. Könnte aber besser sein“, sagte de Bruyne.

Druck wegen der hohen Ablöse und den Erwartungen habe er nicht gespürt. „Mich interessiert nicht, was geredet wird“, blieb der Belgier kühl. Die Wahrheit liegt für ihn auf dem Platz. Der VfL müsse als Mannschaft die Fehler abstellen. „Dann habe ich keine Zweifel, dass wir Spiele gewinnen“, so de Bruyne. Mit ihm – in der Hauptrolle. Zentral im Mittelfeld wäre seine Lieblingsposition, ließ er schon einmal wissen.

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