Allofs atmet auf: „Mannschaft hat gelitten“

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Lass dich drücken! Naldo (l.) und Diego Benaglio herzen Torschütze Luiz Gustavo nach seinem letztendlichen Siegtreffer.

ib Augsburg. Klaus Allofs fielen zentnerweise Steine vom Herzen. Seinen Angestellten ebenfalls. Der Manager des VfL Wolfsburg machte nach einem „harten Stück Arbeit“ einen ganz dicken Haken hinter den so ungemein wichtigen Dreier am Sonntagabend in Augsburg.

Ungemein wichtig für das Tabellenbild. Ungemein wichtig für die angeknackste Psyche der Wölfe. Zwei Wochen lang war nach dem Derby-Debakel verbal nur eingeprügelt worden auf den VfL. Die Folgen davon in der ersten halben Stunde deutlich spürbar. „Es waren schwierige 14 Tage für uns. Die Mannschaft hat unter der Niederlage gelitten. Wir haben ein bisschen Anlauf gebraucht, aber klaren Kopf bewahrt“, atmete Allofs auf.

Der Wolfsburger Sportdirektor musste eingestehen, anfangs von engagierten Augsburgern „fast überrannt“ worden zu sein. Doch, so seltsam es klingen mag – „der Rückstand hat sie anscheinend befreit“, analysierte Allofs. Nach dem Ausgleich durch Maximilian Arnold sei auch die letzte Last abgefallen. „Dann haben wir angefangen, Fußball zu spielen.“ Wobei der VfL-Manager auch sofort einräumte: „Eigentlich können wir es noch viel, viel besser.“

Aber es war ein erster Schritt zurück in die Normalität. „Es ging darum, in die Spur zurückzufinden“, meinte Allofs. Dieser muss der VfL nun auch folgen.

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