Ergebnis zweitrangig: VfL feilt an Feinheiten

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Oft hinterher geblickt: Beim VfL Wolfsburg und Mittelfeldspieler Diego (am Boden) läuft noch nicht alles optimal. Trainer Dieter Hecking sieht aber gute Ansätze.

mj Wolfsburg. Kopenhagen, Braunschweig, Brügge. Drei Testspiele, dreimal zog Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg durch ein 1:2 den Kürzeren. Am Dienstag überprüfen die Wölfe wieder die Form. Gegner im Trainingslager in Bad Ragaz ist um 19 Uhr der österreichische Zweitligist SCR Altach.

Rücksicht auf den Ausgang der Begegnung nimmt Trainer Dieter Hecking in der Vorbereitung aber nicht. „Das Ergebnis ist nicht so entscheidend“, sagte der Wolfsburger Coach. Viel wichtiger sei ihm das Auftreten seines Teams. Und das habe beim FC Brügge gepasst. Stark, lautete Heckings Urteil.

Einzig der Ertrag habe für den Aufwand („dauerhaft Pressing gespielt“) nicht gestimmt. „Wir müssen aus dem Ballbesitz heraus mehr Torgefahr erzielen. Wir dürfen auch nicht so unnötige Gegentore kassieren“, bemängelte Hecking.

An diesen Fehlern wird in Bad Ragaz gearbeitet. Akribisch. „Wir halten die Konzentration in jeder Einheit hoch. Indem ich öfter mal unterbreche und korrigiere, versuche ich, die Spieler direkt auf die Fehler hinzuweisen, damit sie es in der nächsten Spielsituation umsetzen können“, erklärte der Wolfsburger Cheftrainer, der vor allem durch Spielformen an den Abläufen feilt.

„Es ist schon vieles gut, aber wir wollen sehr gut werden“, gibt der Anführer des Wolfsrudels aus. Notfalls wird es auf dem Rasen auch einmal lauter. „Wir brauchen ein positives Reizklima. Dazu muss es auch mal lauter werden und knallen – das gilt für das Training wie für die Spiele“, meint Hecking. Für die Stimmung nicht schlecht wäre, wenn der Knoten nach den Niederlagen platzen würde.

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