Fußball – Bundesliga: VfL will zweiten Sieg in Serie / Gelang letztmals im April

Kunststück Konstanz

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Wiederholung erwünscht: Der VfL Wolfsburg gewann in der letzten Saison 3:0 bei Werder Bremen und will am Sonnabend wieder triumphieren. Nach dem 2:1 in Augsburg wäre das der zweite Erfolg in Serie. Das gelang den Wölfen zuletzt im April diesen Jahres.

Wolfsburg. Zwei Heimsiege in Serie! Für viele Vereine in der Fußball-Bundesliga eine eher alltägliche Erscheinung. Für den VfL Wolfsburg, der am kommenden Sonnabend (18.30 Uhr) auf Werder Bremen trifft, ein seltenes Phänomen. Letztmals präsentierten sich die Schlaffi-Wölfe im April diesen Jahres mit einem Sixpack.

Ein Gegner damals war der kommende Konkurrent aus Bremen. Nach dem 3:0 im Weser-Stadion wurde auch das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (3:1) gewonnen. Das Kunststück soll dem VfL – nun in umgekehrter Reihenfolge – gelingen. Erst Augsburg (2:1), dann Werder.

„Diesen Dreier wollen wir mit einem Heimsieg untermauern und weiter Druck auf die Mannschaften aufbauen, die hinter den Top-Drei um die Plätze vier bis neun spielen“, sagt Trainer Dieter Hecking, der seine Spieler nach dem durchwachsenen Saisonstart in die Pflicht nimmt. Das Ziel internationaler Wettbewerb will der VfL nicht frühzeitig aus den Augen verlieren. Dafür müsse aber endlich Konstanz in die Ergebnisse gebracht werden.

Die Mannschaft, so Manager Klaus Allofs, sei dazu in der Lage. „Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass wir eine gute Mannschaft haben und unser Ziel, besser abzuschneiden als in der letzten Saison, auch erreichen werden“, sagt Allofs, der dem Wiedersehen mit seinem Ex-Verein keine große Bedeutung mehr beimisst.

Spiele gegen Werder Bremen seien für ihn zwar immer etwas Besonderes, sagte Allofs, der insgesamt rund 16 Jahre als Spieler und Manager an der Weser wirkte. Der Wettstreit um Punkte würde sich dann doch „mehr und mehr zur Normalität“ entwickeln.

Einen Wandel, so analysierte Hecking, habe auch Gegner Bremen auf dem Spielfeld vollzogen. Defensiv sei die Mannschaft von Trainer Robin Dutt im Vergleich zu den letzten Jahren stabiler geworden, habe durch die Ausfälle der Angreifer Nils Petersen (Innenband) und Franco di Santo (Muskelfaserriss) in der Offensive aber an Durchschlagskraft eingebüßt. „Trotzdem werden uns die Bremer alles abverlangen“, glaubt Hecking.

Wolfsburg müsse sich aber nicht kleiner machen, „als wir sind. Wir wollen gegen Werder den nächsten Schritt gehen und nach Möglichkeit das zweite Spiel in Serie gewinnen“, deutet Allofs ein Wolfsburger Muskelspiel an.

Ein Sixpack würde den VfL nach dem Bremen-Spiel auch in der Tabelle gut aussehen lassen.

Von Matthias Jansen

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