Bas-ta! Dost-Durststrecke findet ein Happy End

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Endlich wieder mit den Wölfen heulen: Bas Dost schreit nach seinem Tor zum 2:0 die ganze Freude heraus.

ib Wolfsburg. Und damit Bas-ta! Am Sonnabend war Schluss mit der Leidenszeit von Bas Dost beim VfL Wolfsburg. Fast ein Jahr nach seinem letzten Startelf-Einsatz gegen Schalke 04 durfte der Holland-Knipser gegen den FSV Mainz 05 mal wieder von Anfang an ran. Und fühlte sich deshalb hinterher erleichtert und pudelwohl: „Das hat gut getan!“

Zumal Dost beim 3:0-Sieg der Wölfe ein Bewerbungsschreiben für weitere Bewährungsproben abgab. Den Elfmeter zum 1:0 rausgeholt, das 2:0 in bester Torjäger-Manier selbst erzielt. „Am wichtigsten war aber, dass ich gespielt habe“, betonte der Schlaks, der von seinem Glück erst am Spieltag erfahren habe. Trainer Dieter Hecking hatte ihm den Vorzug vor Sturm-Stammkraft Ivica Olic gegeben und lag damit am Ende goldrichtig. „Unbedingt“, bekräftigte Manager Klaus Allofs. „Bas hat sich in die Zweikämpfe reingehauen. Und das Tor muss man erst einmal so machen.“ Auch Hecking war froh über den geglückten Schachzug. „Es freut mich wahnsinnig für ihn nach seiner langen Durststrecke.“ Das Publikum, sonst oft ungeduldig mit dem 24-Jährigen, hätte Dost mit dem warmen Applaus bei der Auswechslung nach 78 Minuten „etwas zurückgegeben“.

Die Frage beim VfL müsse aber nicht Dost oder Olic lauten, sagten alle Beteiligten. Schließlich hatte der Tor-Opa seinem Mitstreiter das Tor aufgelegt. „Er sei nicht so lauffreudig wie der Kroate, räumte Dost ein. „Das ist mein Spiel. Ich kann aber auch mit ihm zusammenspielen.“ Hauptsache, er ist überhaupt dabei. Dost will nun mehr: „Ich habe erst zwei Saisontore, das ist nichts. Jetzt fangen wir an.“

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