Richtig und falsch: Hasebe hadert mit Karton

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Die Wende im Spiel: Frankfurts Alexander Meier bejubelt sein Elfmeter-Tor, Wolfsburgs Naldo schaut entgeistert drein.

ib Wolfsburg. Dieses Nippon-Duell sorgte für Diskussionsstoff: Es lief die 35. Spielminute im Bundesliga-Ausklang zwischen Frankfurt und Wolfsburg, als VfL-Japaner Makoto Hasebe seinen Landsmann Takashi Inui im Strafraum zu Fall brachte.

Elfmeter für die Eintracht und die Rote Karte für Hasebe! So lautete die Entscheidung von Schiedsrichter Felix Zwayer. Richtig und falsch, meinten die Wolfsburger nach dem Spiel. „Es gab eine Berührung zwischen Inui und mir, er fällt dann und es gibt Elfmeter. Das ist auch okay“, konnte Sünder Hasebe den Pfiff noch nachvollziehen. Nicht aber seine persönliche Strafe. „Ich empfand den Platzverweis als sehr harte Entscheidung, weil ich nicht der letzte Mann war.“ Da gab ihm Naldo Recht. Denn der war bei besagter Szene „neben Makoto. Ich denke, die Rote Karte war ein bisschen hart.“

Durch die Dezimierung kam die bis dahin eher enttäuschende Eintracht zurück ins Spiel, spielte fast eine Stunde lang in Überzahl. Dennoch hätte Wolfsburg die knappe Führung nach dem verwandelten Elfmeter fast ins Ziel gerettet. „Auch zu zehnt haben wir den Frankfurtern das Leben richtig schwer gemacht – was nicht einfach war“, betonte Keeper Diego Benaglio. Deshalb überwiege trotz des abermals späten Ausgleichs das Positive. „Wir sind jetzt seit zehn Spielen ungeschlagen. Das sollte als Basis dienen für die neue Saison. Darauf lässt sich was aufbauen – und darauf hoffe ich auch.“

Manager Klaus Allofs war mit dem Abschluss ebenfalls einverstanden. „Es war ein außergewöhnlich gutes Spiel.“ Das Ergebnis mal außer Acht gelassen.

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