„Dafür können wir uns nichts kaufen“

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Einmal entwischt und schon klingelt es: Franck Ribéry (r.) bereitet in dieser Szene gegen Christian Träsch das goldene Tor vor.

ib München. Eine positive Zweikampf-Bilanz, keine Wiesn-Watsch – und doch grämten sich die Fußball-Profis des VfL Wolfsburg ob der denkbar knappen 0:1-Pleite bei den Bayern.

So dicht am zweiten Punktgewinn in München waren die Wölfe schon lange nicht mehr. Die VfL-Vorgänger hatten an selber Stelle teilweise weitaus weniger beschickt. Doch so recht erfreuen konnten sich die Grün-Weißen an dem Münchener Minimalistentum nicht. „Wenn man nur 0:1 in München verliert, ist das besser als das, was viele andere Mannschaften hier erreicht haben. Trotzdem sind wir natürlich enttäuscht, dass wir dann doch den einen Fehler gemacht haben“, bedauerte Manager Klaus Allofs.

Bei besagtem Fehler verlor der ansonsten starke Rechtsverteidiger Christian Träsch ein einziges Mal Europas Fußballer des Jahres Franck Ribéry aus den Augen. Und schon klingelte es. „Ärgerlich“, befand Träsch. „Wir haben uns viel vorgenommen und gut verkauft. Aber dafür können wir uns leider nichts kaufen.“ Die Ergebnisse der anderen Clubs beim großen FCB waren für ihn kein Trost. „Letztlich gehen wir auch mit null Punkten nach Hause.“

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking nahm trotzdem positive Erkenntnisse mit. Läuferisch und taktisch hätte sein Team eine prima Leistung geboten. „Wenn wir gegen jeden Gegner so auftreten, dann werden wir über kurz oder lang auch auswärts punkten.“ Zeit wird es.

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