Qual der Wahl: Naldo und Dost drängen ins Team

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Drängen zurück in Startelf: Naldo (l.) und Bas Dost.

ib Wolfsburg/Hannover. Never change an winning team – so lautet eine Sport-Weisheit. Doch hält sich Dieter Hecking an diesen Leitfaden? Trotz des 2:0-Auftaktsieges gegen den VfB Stuttgart ließ der neue Coach des VfL Wolfsburg vor dem Derby am heutigen Sonnabend in der Fußball-Bundesliga bei Hannover 96 im Training kräftig rotieren.

Immer wieder wandelte Hecking die vermeintliche A-Elf auf einzelnen Positionen leicht ab. Die Qual der Wahl. „Ich glaube, ich habe am Wochenende viele Möglichkeiten“, meinte Wolfsburgs Coach vielsagend. Einerseits hätten sich die Stuttgart-Sieger eine neuerliche Bewährungschance verdient. Andererseits war die Leistung durchwachsen.

Den heißesten Zweikampf um einen Platz in der Innenverteidigung lieferten sich unter der Woche Alexander Madlung und Naldo. Der Brasilianer hat seine Gelbsperre abgesessen und drängt zurück ins Team. „Er hat dem gesamten Team vor der Winterpause wichtige Stabilität gegeben“, sinnierte Hecking. Doch Madlung sammelte mit einer guten Leistung plus Tor gegen den VfB ebenfalls Pluspunkte und hätte seine Aufgabe im Verbund mit Simon Kjaer „hervorragend“ erledigt und zu Null gespielt, führte der Trainer ins Feld.

Auch im Mittelfeld könnte es zu einer Änderung kommen. Das Experiment mit Ricardo Rodriguez auf dem linken Flügel schlug fehl. Womöglich kommt Vieirinha für den Schweizer und Neuzugang Ivan Perisic darf auf seiner bevorzugten linken Seite ran.

Bleibt noch die Frage der einzigen Sturmspitze. „Bas Dost brennt auf einen Einsatz und ist eine Überlegung wert“, gab Hecking zu Protokoll. Möglich, dass Ivica Olic weichen muss.

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