Labbadia klagt, Hecking warnt

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Ricardo Rodriguez und der VfL zollen Stuttgart Respekt.

dpa/ib Stuttgart. Trainer Bruno Labbadia hat sich angesichts der stockenden Vertragsverlängerung beim VfB Stuttgart über eine teils einseitige mediale Berichterstattung beklagt. Dieses Theater ist ihm zu bunt, ein anderes morgen beim Rückrunden-Start in Wolfsburg allerdings gewünscht.

„Ich finde es schade, wenn ein falscher Zungenschlag reinkommt“, sagte Labbadia. Er habe nie auf eine bestimmte Laufzeit gepocht. „Wir haben immer gesagt, dass wir uns im Januar zusammensetzen. Mir macht es Freude, mit den handelnden Personen zusammenzuarbeiten.“ Etwa Sportdirektor Fredi Bobic, der ein Ende der Hängepartie in Aussicht stellte. „Wir sind im Zeitplan.“ Bis Ende des Monats soll alles in trockenen Tüchern sein.

Probleme beklagt Labbadia auch für das Start-Duell beim VfL. Dem VfB-Coach stehen wegen Sperren und Verletzungen voraussichtlich nur 15 Feldspieler zur Verfügung. Den gesperrten Topstürmer Vedad Ibisevic ersetzt der Japaner Shinji Okazaki. „Wir müssen keine Geheimniskrämerei darum machen“, sagte Labbadia. „Das ist die Option, die wir ziehen. Ich habe Zuversicht, dass er Theater macht.“

Davon geht auch Labbadias Kollege Dieter Hecking aus. „Auch wenn der VfB hier und da wohl etwas umstellen müssen wird: Die Stuttgarter sind ein brandgefährlicher Gegner, wenn man sie spielen lässt“, warnte der VfL-Coach. Okazaki sei ein starker Ibisevic-Ersatz, dahinter hätten die Schwaben mit Ibrahim Traoré und Martin Harnik „zwei überragende Außenspieler“. Auch Christian Gentner, Tamas Hajnal oder Zdravko Kuzmanovic könnten den „Taktstock schwingen“. Respekt ist also allemal beim VfL vorhanden.

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