Träsch schlägt Comeback gleich wieder auf Magen

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Christian Träsch erlebte kein berauschendes Comeback.

ib Wolfsburg. Sein Verdauungstrakt hatte sich gerade erst wieder regeneriert, da schlug Christian Träsch die Derby-Pleite gegen Hannover 96 erneut auf den Magen. Das Comeback nach vier Monaten Fußball-Pause ging für den Rechtsverteidiger vom VfL Wolfsburg in die Hose.

Na klar hätte er sich über seine Rückkehr auf den Platz gefreut. „Aber das wird durch die Derby-Niederlage getrübt. Es ist echt ein Scheiß-Gefühl, unabhängig davon, ob ich spiele oder nicht“, räumte Träsch unumwunden ein. Zumindest eine gute Stunde lang durfte der ehemalige Nationalspieler am Sonnabend zum Rückrunden-Start wieder Bundesliga-Luft schnuppern, dann waren die unter der Woche durch eine Magen-Darm-Infektion geschwächten Akkus leergesaugt.

Träschs Einsatz war bis kurz vor Toreschluss fraglich gewesen. „Ich habe am Freitag mit Andries Jonker eine intensive Einheit gemacht, die Kraft war da. Ich habe mich so weit ganz gut gefühlt.“ Allerdings war dem 26-Jährige die fehlende Spielpraxis doch deutlich anzumerken. Kein unbedingtes Empfehlungsschreiben.

Gut möglich, dass Träsch am kommenden Wochenende auf Schalke wieder durch den gegen 96 gelbgesperrten Patrick Ochs ersetzt wird. Dessen ist sich der Rückkehrer bewusst: „Das ist ein klarer Konkurrenzkampf. Die Entscheidung liegt beim Trainer und die gilt es von Beiden zu akzeptieren.“

Die von Dieter Hecking bereits vorab im Training probierte Variante mit Slobodan Medojevic als Rechtsverteidiger jedenfalls dürfte seit Sonnabend vom Tisch sein. Nach Träschs Auswechslung durfte sich der Serbe dort probieren – und beging beim 1:3 durch Bittencourt einen klaren Stellungsfehler. Direkt oder indirekt war Medojevic übrigens an allen drei Gegentoren beteiligt. Sinnbild für den gebrauchten Wolfsburger Einstand 2014.

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