Glücks-Minute 13: Arnold lebt seinen Kindheitstraum

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Jubel-Youngster: Maximilian Arnold entwickelt sich prächtig.

ib Bremen. Da sage noch einer, die 13 sei eine Pechzahl. Für Maximilian Arnold stellt es sich genau andersherum dar. Bundesliga-Premierentreffer in der 13. Minute gegen Hoffenheim, am Sonnabend nun der zweite Streich in Bremen. Wieder in der 13. Minute...

Und das dieses Mal sogar buchstäblich als zentrale Figur beim VfL Wolfsburg. Coach Dieter Hecking hatte ein wenig in die Taktik-Trickkiste gegriffen und den 18-Jährigen anfangs als Spielmacher aufgeboten. Diego dafür links auf dem Flügel. „Wir wollten Diego freimachen, das ist uns auch gelungen“, freute sich Wolfsburgs Trainer über den geglückten Schachzug. Der Brasilianer war nach dem 3:0-Triumph „sehr müde“ aufgrund des großen Laufpensums, aber auch happy.

Genauso wie Arnold. Bundesliga-Profi – „das war einfach ein Kindheitstraum von mir. Ich bin froh, dass ich ihn leben kann“, strahlte der Shootingstar der Wölfe wie ein Honigkuchenpferd. Auch VfL-Manager Klaus Allofs registriert die Leistungen des Eigengewächses sehr wohlwollend. „Er macht das toll, entwickelt sich mit Riesenschritten.“ Arnold sei das Paradebeispiel für eine neue Generation, die dem Verein ihr zukünftiges Gesicht verleihen sollen. Deshalb vergaß Allofs auch nicht, Robin Knoche zu erwähnen. Dieser ersetzte nach guter einer Stunde den verletzten Simon Kjaer in der Innenverteidigung und spielte einen sehr sauberen Part. „Wir wollen junge Spieler ranführen und so langsam sehen wir positive Ansätze“, meinte Wolfsburgs Manager.

Positiv bewertete auch Stürmer Ivica Olic den Gesamt-Eindruck von Bremen. „Das war definitiv eines unserer besten Saisonspiele.“ Hecking sprach von einer „brutalen Effizienz“. Diese wünschen sich die Grün-Weißen nun auch für das kommende Heimspiel gegen Gladbach. Naldo: „Wir müssen nun endlich wieder zuhause gewinnen.“

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