Die Erlösung für Bas Dost

+
Der Huckepack-Holländer hatte die Fohlen zum Fressen gern: Bas Dost (hier mit Daniel Caligiuri) rettete Wolfsburg das 2:2.

ib Mönchengladbach. Eigentlich lacht Bas Dost gerne und viel. In den vergangenen Wochen und Monaten schaute der Stürmer des VfL Wolfsburg aber oft eher griesgrämig drein. Gestern Abend in Mönchengladbach kehrten die freundlichen Gesichtszüge dann endlich zurück.

Drei Monate lang verletzt, dadurch ins zweite Glied versetzt: Das 2:2 war mehr als nur das erste Saisontor für den darbenden Stürmer, der in der 79. Minute für Platzhirsch Ivica Olic eingewechselt worden war und als Joker stach. Eine Befreiung vom gewaltigen Frust. Sein letztes Bundesliga-Tor hatte er am 21. Spieltag der Vorsaison erzielt. So beurteilte der Holländer – durchaus verständlich nach der ewigen Durststrecke – seinen Treffer eher egoistisch: „Das war wichtig für die Mannschaft, aber am wichtigsten für mich! Ein emotionales Tor.“

Dosts Signal: Hallo, ich bin auch noch da! „Es war eine schwierige Zeit für mich, aber jetzt will ich wiederkommen“, gab sich der Wolfsburger Lulatsch kämpferisch mit Blick auf die Rückserie. Und gab gleich noch einen Wunsch an den Weihnachtsmann ab: „2014 muss besser werden.“ Aus persönlicher Sicht. Denn für den VfL lief das alte Jahr bestens.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare