„Überragender Tag“ für Diego-Ersatz Caligiuri

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Füllte die Rolle als Diego-Ersatz gut aus: Daniel Caligiuri (l.) beschäftigte Dortmunds Marcel Schmelzer auf der Außenbahn.

ib Wolfsburg. Was wurde nicht gebastelt am Wolfsburger Kader in den vergangenen Jahren. Offenbar hat der VfL nun aber ein schlagkräftiges Sammelsurium beisammen. Denn beim 2:1-Sieg über Dortmund fiel auch der Ausfall von Diego nicht weiter ins Gewicht.

Daniel Caligiuri feierte für den Brasilianer sein Startelf-Debüt und bildete mit Patrick Ochs ein gefährliches Gespann auf der rechten Außenbahn. „Wir sind in der Lage, Ausfälle zu verkraften“, betonte Manager Klaus Allofs nach der „Riesen-Leistung gegen die beste Mannschaft neben den Bayern“ und pickte sich beispielhaft Caligiuri heraus. „Er hat gezeigt, dass er schon eine starke Berechtigung hat, hier bei uns zu sein.“ Auch für den Gepriesenen selbst fühlten sich die ersten vollen 90 Minuten im VfL-Dress gut an. „Das Spiel hat mir sehr, sehr gut getan. Ich hatte mir anfangs vorgenommen, einfach zu spielen. Das ist mir gut gelungen, dann bin ich immer besser ins Spiel gekommen.“ Vorab hatte er mit Zimmer- und Seitenpartner Ochs besprochen, wie sie Dortmunds Duo Marco Reus/Marcel Schmelzer kalt stellen wollen. Der Dialog trug Früchte. „Ein überragender Tag“, empfand Caligiuri.

Freude auch bei Ricardo Rodriguez, der sein erstes Bundesliga-Tor erzielte. „Es ist auch mal Zeit gewesen. Ich habe lange gewartet. Deshalb bin ich überglücklich“, strahlte der Schweizer. Fast hätte auch Saison-Debütant Bas Dost noch ein Traum-Comeback gefeiert. Allofs: „Man hat gesehen, dass seine Beine noch schlapp sind. Im Vollbesitz seiner Kräfte hätte er vielleicht ein Tor gemacht.“

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