Apfelschorlen-Arnold geht in Geschichte ein

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Maxi-King: Wolfsburgs Youngster Maximilian Arnold trug sich mit seinem Tor in die Geschichtsbücher ein.

ib Wolfsburg. Kleiner Mann ganz groß. In seinen Träumen hatte sich Maximilian Arnold diesen magischen Moment schon ausgemalt, am Sonnabend wurde er Realität. Mit seinem traumhaften Tor zum 1:0 erlebte der Youngster nicht nur eine persönliche Premiere, sondern sorgte auch für ein Novum in der Geschichte des VfL Wolfsburg.

Denn mit dem 800. Bundesliga-Treffer des Clubs avancierte der 18-Jährige zum jüngsten Wolfsburger Torschützen aller Zeiten im deutschen Oberhaus! „Unbeschreiblich“, war Arnold auch nach dem Spiel noch von dem besonderen Augenblick fasziniert. „Seit dem Freiburg-Spiel hatte ich mir ausgemalt, wie ich aufs Tor schieße und der Ball reingeht“, verriet der Grünschnabel. Nun war es soweit. „Meine Familie ist bestimmt ausgeflippt“, meinte Arnold. Doch die Freude wurde durch den mageren 2:2-Endstand etwas getrübt. „Die drei Punkte wären mir am Ende doch lieber gewesen als mein Tor.“

Trotzdem wollte er den geschichtsträchtigen Tag am Abend noch würdig ausklingen lassen. Mit seiner Freundin. Und einem Gläschen „Apfelschorle“, grinste der offensive Flügelspieler, der nicht nur optisch an einen gewissen Marco Reus erinnert.

Nach seinem sehenswerten Treffer war der Rotschopf direkt zu Co-Trainer Dirk Bremser gelaufen. Warum? „Mit ihm trainiere ich ab und zu länger.“ Schließlich weiß Arnold um die Konkurrenz im VfL-Kader. Ivan Perisic, Vaclav Pilar: Zwei verletzte Flügelspieler, die bald zurückkehren. „Darum gebe ich jetzt Gas, um zu zeigen, dass ich auch da bin.“

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