Nr. 14: „Stolper-Olic“ stellt seinen Rekord ein

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Die Entscheidung: Ivica Olic (M.) lässt Antonio Rüdiger stehen und überwindet Stuttgarts Keeper Sven Ulreich zum 1:2.

dpa/ib Stuttgart. Von gelegentlichem Spott für Ivica Olic hat sich Trainer Dieter Hecking nicht blenden lassen. „Stolper-Olic ist richtig gut, er gefällt mir so“, meinte der Trainer des VfL Wolfsburg nach dem 2:1-Sieg beim VfB Stuttgart süffisant.

Kein Wunder, hatte der Tor-Opa den Wölfen mit seinem Last-Minute-Treffer doch das Königsklassen-Portal einen Spalt weit offen gehalten. „Es gibt nicht Schöneres, als wenn man ein Spiel in der letzten Minute für sich entscheidet“, meinte der wiedergenesene Keeper Diego Benaglio. Bei Matchwinner Olic wollte das Strahlen aus dem Gesicht gar nicht mehr verschwinden. „Ich habe immer mit der einen Chance gerechnet. Ich wusste, dass ich dafür hundertprozentig vorbereitet sein musste.“

Auch für den Kroaten persönlich war es ein besonderer Treffer. Durch das 14. Saisontor stellte der 34-Jährige seinen eigenen Bundesliga-Rekord aus der Saison 2007/08 beim Hamburger SV ein. Beim Saisonfinale gegen Borussia Mönchengladbach kann Olic ergo in zweierlei Hinsicht Geschichte mit dem VfL schreiben. Hecking jedenfalls will seine Sturm-Pferdelunge nicht missen: „Wenn man mit 34 Jahren so eine Saison spielt, sieht man, wie wertvoll er ist. Er ist ein Profi durch und durch.“

Mit dieser Einstellung beendete Olic gerade eben noch den „Ärger-Modus“ von Klaus Allofs. „Wenn wir nur 1:1 gespielt hätten, hätten wir sehr enttäuscht sein müssen“, meinte der VfL-Manager. Er lächelte aber dank Olic, der seine Qualitäten noch zwei weitere Jahre in Wolfsburg einbringen kann.

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