Fußball – Bundesliga: Gute Stimmung beim VfL schon wieder dahin

„Ich denke, die haben einfach keine Ahnung“

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Paul Seguin (links) dürfte sich mit seiner Aussage keine Freunde bei den eigenen Fans gemacht haben.

ar Wolfsburg. Die Wölfe schienen auf so einem guten Weg zu sein. Nach den drei Bundesliga-Siegen in Folge war die Stimmung bei Fans und Mannschaft des VfL Wolfsburg endlich gelöst und zuversichtlich.

Doch es brauchte nur diese eine Niederlage gegen den Augsburg (1:2) und schon war alles wieder ganz anders.

Schon in der der ersten Hälfte machte sich beim Publikum Unruhe breit. Für die VfL-Spieler nicht nachvollziehbar. „Wenn da von außen welche pfeifen... ich denke, die haben einfach keine Ahnung“, meinte Wolfsburgs Rechtsverteidiger Paul Seguin. Eine Aussage, die durchaus das Zeug hat, für einigen Zündstoff im ohnehin belasteten Binnenverhältnis zwischen Mannschaft und Anhängern zu sorgen. Manager Olaf Rebbe drückte es diplomatischer aus: „Jeder hat das Recht, seine Meinung zu äußern. Wir haben die Chance gehabt, das Publikum hinter uns zu kriegen.“

Das ging deutlich daneben. Woran es gegen den FCA haperte, machte vor allem Torschütze Mario Gomez deutlich, der die Spielweise der Wölfe mit einer „Jugendmannschaft“ verglich. Außer dem Nationalspieler (siehe Artikel oben) suchten Mitspieler und Verantwortliche eher nach Entschuldigungen, als Klartext zu sprechen. „Es sind viele neue Spieler gekommen. Das braucht noch Zeit“, sagte Seguin. Rebbe sah das ähnlich: „Es ist ein Gebilde, das noch nicht so fest ist, wie wir uns das wünschen.“

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