Hecking hat Recht(s) – und spricht von „Glück“

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Hoch das Bein! Maximilian Arnold (vorn) stand erstmals seit dem ersten Spieltag wieder in der VfL-Startelf und traf prompt.

ib Augsburg. Wo er rechts hat, hat er rechts... Wolfsburgs Chefcoach Dieter Hecking sorgte am Sonntag in Augsburg – teils gewollt, teils ungewollt – für eine komplette Neubesetzung der rechten VfL-Seite und lag damit vor allem bei einer Person goldrichtig. Rechtsaußen Maximilian Arnold erzielte den Blockade-Löser zum 1:1.

Maxi-King ist also zurück bei den Wölfen. Nach seiner Roten Karte zum Saisonauftakt hatte Hecking Arnold nicht mehr berücksichtigt. Nun avancierten der Grünschnabel und Slobodan Medojevic, wenn man so will, zu den erlesenen Derby-Gewinnern. Beide rutschten nach der Verletzung von Ja-Cheol Koo und den enttäuschenden Leistungen von Ivan Perisic in die Startelf. Ein gelungenes Comeback. Zudem durfte Patrick Ochs nach fast zwei Jahren einsatzloser Zeit im VfL-Dress mal wieder ran.

Medojevic hatte die Doppel-Sechs mit Matchwinner Luiz Gustavo gebildet. Der Brasilianer meinte nach seinem Kopfball-Treffer zum 2:1: „Ich bin nicht erleichtert, ich bin glücklich. Ich weiß, was ich kann.“

Apropos glücklich: So stufte Hecking den Sieg seines Teams ein. Augsburg hätte in den ersten 25 Minuten „ein Riesenspiel gemacht. Wir waren nicht in der Lage, diesen Ansturm zu stoppen und hatten Glück, dass wir nicht höher zurücklagen.“ Erst als der schmächtige Arni die Muskeln spielen ließ, gewann der VfL Sicherheit.

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