De Bruynes Durchbruch und „Oberpechvogel“ Gustavo

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Fingerzeig: Kevin de Bruyne erzielte sein erstes VfL-Tor.

ib Hamburg. Der Leistungsschub ist unverkennbar. Und nun hat Kevin de Bruyne beim VfL Wolfsburg auch noch die nervige Null getilgt. Seinem Premierentor im grün-weißen Dress beim 3:1-Sieg in Hamburg wollte der Königstransfer aber keine allzu große Bedeutung beimessen.

„Für mich ist das Tor gar nicht so wichtig. Viel wichtiger sind die drei Punkte. Natürlich ist es schön, getroffen zu haben. Aber ich denke, dass hat die Leute im Umfeld mehr beschäftigt als mich.“ Dennoch meinte auch Manager Klaus Allofs, dass der Durchbruch in der 42. Minute, gerade nach der verpassten Großchance kurz zuvor, wichtig für den jungen Belgier gewesen sei. De Bruyne schilderte die Szene wie folgt: „Dadurch, dass sich Ivica Olic neben mir frei gelaufen hatte, war es schwer für den Verteidiger, eine Entscheidung zu treffen. Für den Torwart war es dann sicher auch nicht ganz leicht, weil die Sicht auf den Ball verdeckt war.“

Auf der Saison-Zielgeraden blüht der junge Belgier regelrecht auf. „Ich denke, es läuft bei mir immer besser und besser. Auch das ganze Team spielt nun deutlich besser als zu Beginn der Rückrunde.“

Derweil avancierte Teamkollege Luiz Gustavo für Trainer Dieter Hecking zum „Oberpechvogel“. Erst Pfosten und Latte, dann das unnötige Handspiel, das in der 90. Minute zur Gelb-Rote Karte führte. Platzverweis Nr. 3 in dieser Saison für den WM-Kandidaten. Gustavo fehlt damit im Heimspiel gegen den SC Freiburg. Genauso wie der verletzte Junior Malanda. Die etatmäßige Doppelsechs gesprengt.

Nun müssen Jan Polak und Slobodan Medojevic einspringen. Für de Bruyne kein Problem: „Ich wüsste nicht, warum wir uns Sorgen machen sollten. Jan und Medo haben heute sehr gut gespielt. Wenn man erfolgreich sein will, braucht man mehr als elf gute Spieler.“

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