Heimkehrer Hecking: Zeit für eine Wende

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Will sich in Hannover nicht wieder grämen: Dieter Hecking.

ib Wolfsburg. Dieter Hecking ist in Hannover noch immer ein gern gesehener Gast. Nicht nur, weil der ehemalige 96-Coach in der Landeshauptstadt noch viele Freunde hat. Mit dem 1. FC Nürnberg kam der jetzige Trainer des VfL Wolfsburg viermal an seine alte Wirkungsstätte zurück. Und ging jedes Mal leer aus. Allerhöchste Eisenbahn, dass die Roten dieses Mal Fünfe gerade sein lassen, hofft Hecking.

Ihm ist bewusst, dass er am Sonnabend im Derby vielleicht noch mehr als bei seinem Wolfsburger Einstand gegen Stuttgart im Fokus stehen wird. Für Hecking selbst ist der Auftritt bei seinem Ex-Club aber nichts Besonderes mehr, sagt er. „Persönlich pflege ich nach wie vor beste Kontakte, viele in Hannover freuen sich sogar, mich dort wieder zu sehen.“ Das war’s dann aber auch schon mit der Nächstenliebe zum Niedersachsen-Rivalen.

Der VfL-Platzanweiser ist es leid, nur warme Worte aus Hannover mitzunehmen. „Natürlich ist es erfreulich, mit offenen Armen empfangen zu werden. Aber nach zuletzt vier Niederlagen mit Nürnberg dort finde ich, es ist an der Zeit, die Dinge wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.“ Die Wölfe sollen Hecking in der AWD-Arena zum Durchbruch verhelfen. Wobei er hinterherschob: „Und überhaupt geht es ja nicht um mich, sondern vielmehr um die Mannschaft.“

Diese wird nichts geschenkt bekommen. „Die freundschaftlichen Beziehungen zu Dieter Hecking müssen wir mal für 90 Minuten außen vorlassen“, sagte 96-Trainer Mirko Slomka vor dem Wiedersehen.

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