Kontraste: VfL nun gegen das Nonplusultra

+
Erst das Schlusslicht Fürth, nun der Tabellenführer: Jan Polak (l.) und der VfL haben eine Woche der Kontraste.

ib Fürth. Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh hat wieder zugeschlagen. Agent Bas Dost geigte den Kritikern am Sonnabend mit seinem goldenen Tor in Fürth die Meinung. Im vierten Spiel 2013 platzte beim argwöhnisch beobachteten Sturm-Schlaks der Knoten.

„Ich bin natürlich glücklich, dass ich ein Tor geschossen habe“, gab der Holländer im Anschluss zu Protokoll. Mit nunmehr acht Saisontreffern in der Bundesliga stellt der Sommer-Neuzugang weiterhin Wolfsburgs gefährlichste Waffe dar, spürt allerdings auch die Konkurrenz von Ivica Olic und Rekonvaleszent Patrick Helmes. Dost war genauso wie seinen Teamkollegen bewusst, dass sich der VfL beim 1:0 gegen das Schlusslicht nicht mit Ruhm bekleckert hatte. „Wir haben es aber wie gegen Augsburg versäumt, den zweiten Treffer zu erzielen“, monierte Abwehrspieler Alexander Madlung. „Nach der Pause hätten wir mehr machen müssen. Ich denke, wir können noch besser spielen“, erklärte Dost. Sein Kapitän Diego Benaglio sah es genauso: „Das war nicht der schönste Fußball heute.“

Doch Schönheitspreise gab es auch nicht zu gewinnen. Schon eher am kommenden Freitag, wenn auf die Wölfe das Kontrast-Programm wartet. Nach dem Zwerg Fürth nun Tabellenführer-Gigant München! Umso wertvoller sei der Dreier gewesen, meinte VfL-Coach Dieter Hecking: „Das Programm wird nicht einfacher. Gegen die Bayern brauchen wir mehr als einen Sahnetag.“ Das schwant auch Benaglio: „Die Bayern sind super drauf und derzeit das Nonplusultra in der Liga.“ Da kann der VfL nur glänzen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare