„Gut reicht nicht“ gegen Super-Mario und Co.

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Respekt vor dem Ex-Club: Mario Mandzukic verzichtete nach seinem Tor bewusst auf Jubel mit seinen Teamkollegen (Dante).

ib Wolfsburg. „Es ist schön, wieder hier zu sein. Wolfsburg wird immer in meinem Herzen sein.“ Klar, dass Mario Mandzukic das sagte. Schließlich hatte er gerade nicht nur an alter Wirkungsstätte gewonnen, sondern auch getroffen. Sehenswert dazu. Zumindest aus Sicht der Über-Bayern, schmerzhaft aus Sicht seines Ex-Clubs.

Denn der VfL hatte das Nonplusultra der Liga bis dahin weitestgehend in Schach gehalten. Sein Fallrückzieher sei im Grunde einstudiert gewesen, verriet Mandzukic. „Ich habe das ab und zu beim Fußballtennis geübt, gerade erst noch beim Training am Vormittag.“ Auf einen Torjubel verzichtete der Kroate gegen seine einstigen Teamgefährten bewusst, Pfiffe von den Rängen gab’s trotzdem.

Der letzte Pfiff fehlte hingegen den Wölfen für die Überraschung. „Gut reicht nicht gegen die Bayern“, brachten es Trainer Dieter Hecking und Manager Klaus Allofs unisono auf den Punkt. Ihr Team hätte defensiv fast alles richtig gemacht und das Star-Ensemble „gut vom eigenen Tor weggehalten“, konstatierte Hecking. Umkehrschluss der aufopferungsvollen Abwehrarbeit: Es lief nichts nach vorne. „Wir hatten nur eine richtige Chance“, musste Wolfsburgs Coach nicht lange zählen. Auch VfL-Keeper Diego Benaglio meinte: „Bis zum Sechzehner waren wir gut.“

Bayern sei halt Weltklasse, betonte Patrick Helmes. „Vorne kühl und hinten lassen sie wenig anbrennen.“ Und die Münchener hatten eben Mandzukic. Den Benaglio gerne in seinem Team zurück hätte. „Spieler mit seiner Qualität sind bei uns immer willkommen.“ Nur nicht, wenn sie für den Gegner treffen...

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