Allofs, Hecking, Ismael: Magisches Dreieck!?

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Bild aus alten Bremer Zeiten mit Thomas Schaaf – nun sehen sich Manager Klaus Allofs (l.) und Valerién Ismael in Wolfsburg wieder.

ib Wolfsburg. Alte Seilschaften!? Beim VfL Wolfsburg kommt es ab Sommer zur Wiedervereinigung von Klaus Allofs, Dieter Hecking und Valerién Ismael. Der bisherige Coach der U23 von Hannover 96 wechselt das Niedersachsen-Lager und wird bei den Wölfen Nachfolger von Lorenz-Günther Köstner bei den Regionalliga-Amateuren.

Ismael und VfL-Manager Allofs kennen sich bestens aus gemeinsamen Zeiten bei Werder Bremen. Dort erlebte der Deutsch-Franzose seine erste Bundesliga-Station, spielte später noch für Bayern München und die Roten. Der 37-Jährige bringt Konditions- und Rehatrainer Felix Sunkel aus Hannover mit, außerdem kommt Torwarttrainer Norman Becker (bisher RB Leizpig) zur VfL-Zweitvertretung.

Ismael sei „Wunschkandidat“ gewesen, erklärte Allofs. „Als Spieler bei Werder Bremen habe ich bereits sehr gute Erfahrungen mit ihm gemacht. Mit seiner Art und seiner Arbeitsweise passt er hervorragend zu unserem Neustart, den wir in diesem Bereich vornehmen wollen.“ Auch Wolfsburgs Chefcoach Dieter Hecking begrüßt das Wiedersehen mit dem gebürtigen Straßburger, den er früher noch selbst trainierte. „In der Zeit, als er mein Spieler in Hannover war, habe ich ihn als starke Persönlichkeit kennengelernt und auch seine gute Arbeit bei der dortigen U23 immer mitverfolgt.“ Ziel sei es, gemeinsam die Durchlässigkeit für Talente zwischen der U23 und dem Profi-Kader zu erhöhen.

Der Köstner-Erbe selbst freut sich „riesig auf diese neue Herausforderung und darauf, dass ich meinen Beitrag zum Neustart beim VfL II leisten darf.“

Parallel wurde bei den Amateuren der Vertrag des Sportlichen Leiters Pablo Thiam bis 2015 verlängert. Er stellt die Konstante dar.

Nichts Neues gibt es derweil an der Personal-Front der Profis. Ja-Cheol Koo, den es genau wie Sebastian Polter zu Mainz 05 zieht, will der VfL nicht ziehen lassen. Und auch die Verpflichtung von Pirmin Schwegler (Eintracht Frankfurt) zieht sich weiter hin.

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