Wermutstropfen: Gustavo droht eine Zwangspause

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Verletzt raus: Luiz Gustavo (l.) sorgte für einen kleinen VfL-Wermutstropfen in Freiburg.

ib Freiburg. Daniel Caligiuri oder Ivan Perisic? Daniel Caligiuri und Ivan Perisic! So lautete am Sonntag die unverhoffte Besetzung auf den offensiven Außenpositionen beim Sieg des VfL Wolfsburg in Freiburg. Die Qual der Wahl wurde Trainer Dieter Hecking erleichtert, denn der gesetzte Diego musste aufgrund von muskulären Problemen kurzfristig passen.

Beileibe keine neue Situation für die Wölfe. In jüngster Vergangenheit hatten sie aufgrund einer Gelbsperre und Blessuren schon einige Male auf ihren millionenschweren Mittelfeldmann verzichten müssen. Abermals entpuppte sich Caligiuri an seiner alten Wirkungsstätte als starke Alternative und erntete im Anschluss bei der Pressekonferenz auch Lob von seinem Coach Dieter Hecking. „Ich fühle mich momentan sehr gut“, sagte der Ex-Freiburger – er spielte acht Jahre für den Sportclub – zu seiner eigenen Leistung. Nur eines könnte im grün-weißen Dress noch besser werden: „Irgendwann wird auch das Tor kommen“, hofft Caligiuri.

Nach Spielschluss war er gleich zu seinen ehemaligen Kameraden in die Kabine geeilt und spendete Trost: „Als ich in das ein oder andere Gesicht gesehen habe, fühlt man doch mit. Aber ich bin mir sicher, sie werden das packen.“

Während des Spiels in Freiburg hatte der VfL übrigens den Ausfall eines weiteren Brasilianers zu beklagen. Luiz Gustavo hatte sich vertreten und musste nach 74 Minuten vom Feld. Der teuerste Neuzugang der Vereinsgeschichte hatte bereits unter der Woche nach dem Pokalspiel gegen den FC Ingolstadt über leichte Probleme in der Leistengegend geklagt, nun muss er voraussichtlich ein paar Tage Pause einlegen. „Es sieht wohl doch nicht so gut aus“, sagte Wolfsburgs Manager Klaus Allofs mit Blick auf die Auswechslung Gustavos. Denkbar also, dass ein kleiner Wermutstropfen nach dem ansonsten höchsterfreulichen Auftritt im Breisgau bleibt.

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