Schäfer feiert sein „Jubel“äum in Sauna

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Gruß ans Publikum: Marcel Schäfer bestritt am Sonnabend sein 200. Bundesliga-Spiel für den VfL Wolfsburg.

ib Wolfsburg. Für den einen war es der Dienstantritt, für den anderen das Dienstjubiläum. Während Daniel Caligiuri beim Sieg über Hoffenheim seine Bundesliga-Premiere für den VfL Wolfsburg bestritt, knackte Marcel Schäfer die stolze Zahl von 200 Einsätzen im grün-weißen Dress.

„Das hat schon eine sehr, sehr große Bedeutung“, freute sich Schäfer über die runde Sache in seiner Fußball-Vita. Wichtiger sei ihm aber, da lag er mit Caligiuri gleichauf, aber die Tatsache gewesen, „dass wir das Jubiläum mit drei Punkten gekrönt haben.“

In der Vorwoche hatte sich Wolfsburgs Rekordspieler in Leverkusen bereits über sein 200. Bundesliga-Spiel freuen dürfen, so richtig fühlte sich Schäfer aber erst am Sonnabend als Geburtstagskind. „Bei meinem ersten Bundesliga-Spiel für 1860 München war ich 20 Sekunden auf dem Platz und hatte keinen Ballkontakt.“ Das zähle für einen Fußballer nicht.

Den außergewöhnlichen Anlass genoss Schäfer übrigens ganz gewöhnlich in der Sauna mit Zeugwart Heribert Röttger, ließ dabei die Partie noch einmal Revue passieren. Natürlich erwarte die Mannschaft nun vom 200er, dass er einen ausgibt. Das stellte Schäfer auch in Aussicht, bat die Wölfe aber um Geduld. „Das mache ich gerne, aber zeitlich sind wir durch das Pokal-Spiel am Dienstag (gegen Zweitligist VfR Aalen, Anm. der Redaktion) etwas eingeschränkt. Wir werden aber einen Termin finden“, kündigte der Jubilar an.

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