Neue VfL-FussballWelt: Interaktive Ausstellung, Museum / Eröffnung im Januar

Fühlen wie ein Profi

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So könnte eventuell eines der 17 interaktiven Module in der neuen VfL-FußballWelt aussehen. Bis Januar soll der Erlebnispark fertiggestellt sein. Grafik: VfL

Wolfsburg. Wie fühlt sich ein Profi? In der VfL-FußballWelt, die in das neue AOK-Stadion im Wolfsburger Allerpark integriert wird, werden Fußballfans genau das einmal nacherleben können.

Die Wölfe planen in der künftigen Spielstätte der VfL-Frauen und der U23 eine neuartige interaktive Ausstellung, mit der die Grün-Weißen auch nach dem Abpfiff für Spannung sorgen wollen.

„In erster Linie wollen wir die Emotionen rüberbringen, die der Fußball bietet“, erklärte VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann, der gestern gemeinsam mit Roy Präger und Linksverteidiger Marcel Schäfer über den Zwischenstand des Projektes informierte und erste Einblicke gab. Geplant ist, auf einer Fläche von 800 Quadratmetern 17 interaktive Module anzubieten, an denen die Besucher sprichwörtlich mittendrin im Fußball-Alltag sein können.

Zum Beispiel als Teil einer von vier Wölfe-Mannschaften aus der VfL-Geschichte: der aktuellen, den Aufsteigern von 1997, den Deutschen Meistern von 2009 oder dem 2013er Triple-Siegerteam der VfL-Frauen. „Das hat nicht unbedingt etwas mit Personen zu tun, sondern mit Situationen“, meinte Schäfer. So werden die Besucher etwa den Gang durch den Spielertunnel vor dem Anpfiff hautnah nacherleben, sich wie ein Neuzugang fühlen dürfen oder sich im interaktiven Modul gegen Schäfer, Präger oder Europas Fußballerin des Jahres Nadine Keßler messen können.

„Rund machen“ soll das Ganze laut Röttgermann ein musealer Teil. 70 Exponate – von einer Mitgliedskarte von 1946 bis zur originalen Meisterschale der Frauen – werden zu bestaunen sein und den Blick durch die fast 70-jährige VfL-Geschichte schweifen lassen. Trotzdem: „Für mich ist die VfL-FußballWelt kein Museum“, rückte Präger den Mitmach-Faktor in den Mittelpunkt.

Zudem soll es auch einen außerschulischer Lernort in der neuen Fußballwelt geben, berichtete Röttgermann. „Wir wollen Schulen das Angebot machen, am Beispiel des VfL Unterricht zu machen.“

Als Eröffnungstermin ist der Januar 2015 angepeilt. Angesprochen werden soll eine breitgefächerte Zielgruppe von jung bis alt. Auch die Profis sind offenbar schon neugierig geworden: „In der Mannschaft ist das auch ein Thema und wir freuen uns schon darauf“, so Schäfer.

Von Alexander Täger

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