Allround-Talent Gerhardt

„Fluch und Segen zugleich“:

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Der Mann für (fast) alle Fälle: Yannick Gerhardt (r.) spielte gegen Gladbach auf seiner Lieblingsposition im Zentrum. 

jk Wolfsburg. Linker Verteidiger, Flügelspieler im Mittelfeld, Spielgestalter vor der Abwehr – eine Menge Positionen, die Yannick Gerhardt in der Vergangenheit auf dem Rasen beherrschen musste.

Beim Sieg gegen Borussia Mönchengladbach vertrat der gebürtige Kölner Maximilian Arnold, der in der vergangenen Partie gegen den FC Augsburg früh mit einer Roten Karte vom Feld gestellt wurde. Gerhardt sieht seine Flexibilität als große Stärke an: „Mir ist es egal, auf welcher Position ich auflaufe. Hauptsache ich spiele von Anfang an. Es ist ein Fluch und Segen zugleich. Ich denke, dass wir durch Martin Schmidt alle ein bisschen variabler geworden sind und mehr Selbstvertrauen genießen.“

Diesmal ist es den Wölfen gelungen, zwei Halbzeiten zu überzeugen. Die Defensive stand die 90 Minuten lang sehr kompakt, ließ nur wenige Großchancen zu. Auch Gerhardts Nebenmann Josuha Guilavogui wird von Spiel zu Spiel besser. Mit seiner Zweikampfstärke und der Spielintelligenz von Gerhardt hatte der VfL Wolfsburg im Mittelfeld alles im Griff. Guilavogui krönte seine gute Leistung noch mit einem sehenswerten Treffer aus 25 Metern. „Viele Tore schieße ich nicht. Das war auch wohl das Schönste meiner Karriere. Vielleicht war in der Jugend noch eines dabei“, scherzte der Franzose.

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