Favres Fohlen als Fingerzeig

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Quo vadis, VfL? Nach zwei Spielen mit Sieg und Niederlage wird die Freitagabend-Partie bei Borussia Mönchengladbach für die Wölfe (r. Josué) zum ersten Fingerzeig.

Wolfsburg - Von Ingo Barrenscheen. Fingerzeig gegen Favres Fohlen: Das 3:0 gegen bisher nicht konkurrenzfähige Kölner und das unglückliche 0:1 gegen maue Münchener haben zwar Mut gemacht, dennoch steht hinter der wahren Leistungsfähigkeit der Wölfe nach zwei Spieltagen in der Fußball-Bundesliga noch ein Fragezeichen. Das Gastspiel am morgigen Freitag (20.30 Uhr) bei Borussia Mönchengladbach dürfte mehr Aufschlüsse bringen.

Fast schon abgeschrieben, rettete sich der Klub vom Niederrhein am Ende der Vorsaison auf den letzten Drücker in der Relegation. Und startete mit vier Punkten, darunter der Sieg in München, mehr als respektabel in die neue Serie. Für Felix Magath kein Zufallsprodukt. „Mönchengladbach zählt für mich nicht zu den Abstiegskandidaten, davon kann keine Rede sein. Ich zähle sie eher zu den Überraschungsmannschaften dieser Saison“, erklärte Wolfsburgs Coach mit Blick auf die Eröffnungs-Partie der dritten Runde. Die positive Entwicklung der Borussia schreibt Magath vor allem seinem Trainer-Kollegen Lucien Favre zu. „Unter ihm haben sie sich enorm gesteigert.“

Was für sein Team aber nach den ersten Eindrücken gleichermaßen gilt. Den zarten Aufwärtstrend will er fortsetzen. Dieses Mal gewinnbringend. „Unsere gute Leistung gegen Bayern wurde leider nicht mit Punkten bedacht, die verlorenen müssen wir jetzt wieder reinholen“, wiederholte er.

Doch selbst im Falle eines erneuten Auswärtssieges sieht der VfL-Umgestalter sein Team noch längst nicht am Limit. „Wir werden uns im Laufe der Vorrunde steigern und jeder seine Rolle finden – um am Ende der Saison zu den besten Clubs zu zählen.“

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