Erst Rückwärts-Rotation bringt den VfL-Sieg

Er hatte gut Lachen: Julian Draxler traf nach seiner Einwechslung zum Wolfsburger Siegtreffer über Leverkusen.
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Er hatte gut Lachen: Julian Draxler traf nach seiner Einwechslung zum Wolfsburger Siegtreffer über Leverkusen.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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ib Wolfsburg. Irren ist menschlich. Das hat sich am Samstagabend und dem Fauxpas von Schiedsrichter Manuel Gräfe einmal mehr bewahrheitet. Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking indes irrte sich nicht, als er gegen Bayer Leverkusen Julian Draxler und Bas Dost einwechselte.

Denn die Joker stachen.

Während der VfL-Coach darum warb, die Unparteiischen nicht zu überladen („Wir müssen aufpassen, dass der Druck nicht irgendwann ins Unmenschliche geht“), ging sein goldenes Händchen fast im Diskussions-Wirrwarr unter. Mit gleich fünf Startelf-Änderungen war Hecking durchaus ein Risiko eingegangen. Hier und da hakte es. Doch schlussendlich befand er sein Karussell als gerechtfertigt. „Ich hatte ein gutes Gefühl bei der Zusammenstellung. Es war eine Mannschaft auf dem Platz.“

Wobei letztlich erst die Korrekturen den Sieg brachten. Dost auf Draxler – Tor! Der Ex-Schalker hatte seine Versetzung auf die Bank ohne großes Murren hingenommen. „Der Trainer hat gesagt, dass er rotieren möchte. Bei so vielen guten Spielern und so vielen Spielen muss ich das so akzeptieren.“ Draxler wirkte nach seiner Einwechslung auf jeden Fall angestachelt, beliebte mit Blick auf den Siegtreffer zu scherzen. Er hätte zu Dost gesagt: „Wenn wir reinkommen, drehen wir das Spiel...“ Gesagt, getan.

Beim Blick auf die Tabelle stellte Draxler genüsslich fest: „Vor ein paar Wochen waren wir noch Neunter, jetzt Dritter. Das sieht schon besser aus. Aber die Tabelle ist eng.“

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