Erst Abstellgleis, dann Erfolgsspur: Zweifach überraschende Rückkehr

+
Zurück in der Erfolgsspur: Das galt nicht nur für die Wölfe im Allgemeinen, sondern auch Abwehrspieler Marco Russ.

mj Wolfsburg. Gegen den VfB Stuttgart (1:0) sorgte Felix Magath wieder einmal für einige Überraschungen. Gleich vier Änderungen nahm der Trainer der Wolfsburger im Vergleich zum 1:4 in Bremen vor.

Neben Abwehrtalent Bjarne Thoelke fielen mit Chris, Hasan Salihamidzic und Josue gleich drei etablierte Kräfte durch das Magathsche Leistungs-Sieb.

Dafür wurden mit Abwehrspieler Marco Russ und Mittelfeldmann Jan Polak wieder zwei Akteure ausgegraben, die eigentlich schon auf dem Abstellgleis standen. „Beide haben sich im Training nie hängen lassen“, sagte Mittelfeldspieler Ashkan Dejagah über seine Mitspieler, die gegen Stuttgart ihre Bewährungschance nutzen konnten.

Während Russ in der Innenverteidiger solide Arbeit anbot, gefiel vor allem Polak durch eine engagierte Leistung im Mittelfeld. „Er hat ein super Spiel gemacht und viele Bälle erlaufen“, lobte Abwehr-Chef Alexander Madlung den Tschechen, der zuvor nur viermal eingesetzt wurde und bei seinem letzten Auftritt in Dortmund (1:5) bereits vor der Pause ausgewechselt wurde. „Bei einigen Einsätzen fehlte ihm einfach das Quäntchen Glück“, so Madlung, der über die Nominierung von Polak nicht verwundert war.

„Ich hatte immer das Gefühl, dass Jan den Weg zurück in die Mannschaft findet“, sagte Madlung. Trotz der zahlreichen Umstellungen in der Defensive blieb der VfL erstmals nach neun Spielen wieder ohne Gegentreffer. Schon überraschend!

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare