Erfolgreiche Rückkehr für Caligiuri und VfL

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Da ist es passiert! Herthas Per Skjelbred (Nr. 13) hat abgezogen, der Ball fliegt an den Wolfsburgern vorbei zur 1:0-Führung der Berliner ins Netz. Dank Robin Knoche (2.v.l.) und Daniel Caligiuri gelang doch noch der 2:1-Erfolg.

dpa/mj Berlin. Perfekter Tag, perfekte Woche. Dank Joker Daniel Caligiuri bleibt Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg im Rennen um die internationalen Plätze den Spitzenclubs auf den Fersen. Der Mittelfeldspieler, der nach seiner Roten Karte beim FC Schalke 04 (1:2) zuletzt nicht für den Kader berücksichtigt worden war, erzielte bei seiner Rückkehr nur acht Minuten nach seiner Einwechslung den 2:1 (0:1)-Siegtreffer bei Hertha BSC.

Mit nun 36 Punkten kletterte die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking auf den fünften Tabellenplatz. Der Rückstand zu den Champions-League-Plätzen beträgt nur noch vier Zähler. Die Hauptstädter (31 Zähler) mussten die dritte Niederlage im vierten Rückrundenspiel einstecken und rutschten auf Platz acht ab.

Dabei gab die Hertha eine 1:0-Halbzeitführung aus der Hand, nachdem Per Skjelbred die Gastgeber vor 40 648 Zuschauern im Olympiastadion früh in Führung gebracht hatte (21.). Doch nach der Pause gelang Robin Knoche zunächst der Ausgleichstreffer per Kopf (58.), ehe Caligiuri (78.) zuschlug und den dritten Sieg in dieser Woche (3:0 gegen Mainz, 3:2 in Hoffenheim) für die schwach in die Rückrunde gestarteten Wölfe sicherstellte.

„Das ist ärgerlich. Es ist nicht das erste Mal, dass wir gegen eine Spitzenmannschaft das bessere Team sind und verlieren“, sagte Hertha-Manager Michael Preetz und Innenverteidiger Lewan Kobiaschwili ergänzte: „Das ist bitter. Wir sollten in der Lage sein, ein 1:0 über die Zeit zu bringen.“

Von Beginn an entwickelte sich ein offenes Spiel. Dabei spielte den Gastgebern das 1:0 in die Karten. Obwohl sich Sami Allagui und Skjelbred im Wolfsburger Strafraum nicht einig waren, kam die Leihgabe des HSV zum Schuss. Sein erster Versuch wurde noch abgeblockt, der Nachschuss landete dann aber im Tor der Gäste. Für Skjelbred war es der zweite Saisontreffer. „Wir müssen es uns immer unnötig schwer machen. Das 0:1 fiel viel zu einfach. Da hat der Biss gefehlt“, bemängelte VfL-Manager Klaus Allofs.

Wie schon beim 3:0 in Hamburg überließen die Gastgeber daraufhin den Wolfsburgern die Spielkontrolle, waren aber bei schnell vorgetragenen Angriffen stets gefährlich. So besaßen die Berliner noch vor der Pause durch Adrian Ramos eine weitere Großchance. Nach einem groben Schnitzer von Slobodan Medojevic setzte der schon 14-mal erfolgreiche Kolumbianer einen Heber über das Tor (35.).

Chancen besaßen auch die Wolfsburger. Dabei hatten die Berliner Glück, dass Ivan Perisic mit seinem Schuss aus kurzer Entfernung genau auf Schlussmann Thomas Kraft zielte (27.). Eine Minute später hatte Hertha-Verteidiger Johannes van den Bergh bei einem Schuss von Kevin De Bruyne noch den Fuß dazwischen.

Die Wolfsburger kamen mit mehr Engagement aus der Pause und nicht unverdient zum Ausgleich. Nach einer Ecke von Rodriguez sprang Knoche am höchsten und traf zum 1:1-Zwischenstand. Erst in der Folgezeit wurde die Hertha wieder aktiver, was sich in Chancen für Ramos (66.) und Cigerci (75.) ausdrückte. Doch das Tor erzielten erneut die Wolfsburger durch einen Schuss von Caligiuri aus 18 Metern. „In der zweiten Halbzeit haben wir den Ball besser laufen lassen“, sagte VfL-Verteidiger Timm Klose, der für den gelbgesperrten Naldo in die Wolfsburger Anfangsformation gerückt war.

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