Entwarnung bei Knoche, Hoffen für Sünder Arnold

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Wann jubelt Maximilian Arnold (M.) wieder für die Wölfe? Der VfL hat Einspruch gegen das DFB-Strafmaß eingelegt.

mj Wolfsburg. Etwas Gutes, etwas Schlechtes, etwas Ungewisses! Der Blumenstrauß an Personalien war für Dieter Hecking, Trainer von Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg, zu Beginn der Trainingswoche nach der 0:2-Pleite in Hannover bunt gemischt.

Die frohe Kunde war, dass Ivan Perisic wieder das Mannschaftstraining bei den Wölfen aufgenommen hat. Der Kroate hatte beim Niedersachsen-Derby noch gefehlt, wird aber am kommenden Sonnabend (15.30 Uhr) gegen den FC Schalke 04 mitspielen können.

Das gilt weder für Timm Klose noch für Maximilian Arnold. Während der Schweizer Abwehrspieler nach seiner Gelb-Roten Karte die gängige Sperre von einer Partie absitzen muss, zerschlug sich bisher die Hoffnung auf die Mini-Maßregelung für Maxi Arnold.

Eine Entscheidung, wie lange das Wolfsburger Mittelfeldtalent nach seiner Roten Karte pausieren muss, steht noch aus. Die Wölfe haben das vom DFB festgelegte Strafmaß von zwei Spielen nicht akzeptiert. „Wir erachten die Entscheidung als zu hart“, erklärte Manager Klaus Allofs und hofft durch die Ablehnung auf Milde.

Weniger schlimm als gedacht ist die Erkrankung von Robin Knoche. Der Abwehrmann war vom Lehrgang der U 21-Nationalmannschaft wegen des Verdachts auf eine Gürtelrose abgereist. „Robin hat eine leichte Form einer Herpeserkrankung, die bereits wieder am Abklingen ist“, so VfL-Mannschaftarzt Dr. Günter Pfeiler.

Am Donnerstag soll Knoche wieder mit der Wolfsburger Auswahl trainieren, wäre dann ein Kandidat, um gegen Schalke den gesperrten Klose in der Innenverteidigung neben Naldo zu vertreten.

Das heutige Benefizspiel beim FC Carl Zeiss Jena, der durch die Flutkatastrophe erhebliche Schäden erlitt, kommt für Knoche aber noch zu früh. Der Anstoß im Ernst-Abbe-Sportfeld ist um 18 Uhr.

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