Fußball – Bundesliga: Starker VfL-Schlussmann Grün glaubt nicht an Fehlstart

Enttäuscht, aber nicht sorgenvoll

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Drin ist er: VfL-Keeper Max Grün schaut machtlos dem präzisen Schuss von Thomas Müller zum 1:0 für die Bayern hinterher.

mj München. Ausgerechnet der stärkste Wolfsburger hob nach der erneuten Pleite des VfL in München entschuldigend die Hände.

„Es tut mir leid für den Verein“, meinte Schlussmann Max Grün, der Stammkeeper Diego Benaglio (Infekt) vertrat und mit einer guten Leistung beim 1:2 noch mehr Bayern-Treffer verhinderte.

Nach einer schwächeren ersten Hälfte steigerten sich auch Grüns Vorderleute. Junior Malanda verpasste aus wenigen Zentimetern das mögliche 2:2. „Wir haben uns für den Aufwand nicht belohnt. Nach der Niederlage überwiegt jetzt die Enttäuschung“, erklärte Grün, der nach seiner guten Leistung keine Ansprüche an Trainer Dieter Hecking stellen wollte. „Ich lasse alles weitere jetzt auf mich zukommen“, blieb Grün wie in den 90 Minuten zuvor sehr gelassen.

Sorgen, dass die Wölfe nach der scheinbar unvermeidlichen Pleite in München – die 20. im 21. Spiel – wieder einen Fehlstart wie vor zwei Jahren (ein Sieg aus den ersten acht Spielen) hinlegen, hat der Torhüter nicht. „So wie wir gespielt haben, muss uns nicht Angst und Bange werden“, erteilte Grün allem Gerede bereits im Keim eine Absage.

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