Wie in England: McClaren findet Millerntor-Flair „unglaublich“

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Die Atmosphäre am Millerntor ist berühmt-berüchtigt. VfL-Coach Steve McClaren hält sie für „unglaublich“.

ib Wolfsburg. Unter der Woche weilte Steve McClaren kurz auf Heimat-Stippvisite. Am Sonntag beim FC St. Pauli wird sich der Coach des VfL Wolfsburg erneut wie in England vorkommen: Der berühmt-berüchtigten Atmosphäre am Millerntor wegen.

Diese sei „unglaublich“, sagt McClaren. Für ihn bildet der englische Klub FC Blackpool eine Art Pauli-Pendant: „Die sind auch gerade in die Premier League hochgekommen und in ihrem Stadion eine absolute Macht. Das ganze Team lebt von seinen Fans.“ So wie der Kult-Klub vom Kiez. Der bedingungslose Rückhalt der St. Pauli-Anhänger sei wie ein zwölfter Mann, meint der VfL-Trainer. „Am Millerntor spielst du nicht nur gegen die Mannschaft von St. Pauli, sondern auch gegen die Fans.“ Sein Team müsse einen kühlen Kopf bewahren und „das ganze Drumherum ausblenden“. Naja: Ganz vielleicht auch nicht. Immerhin begleiten 2300 Fans die Wölfe nach Hamburg. Und die planen eine besondere Choreographie. Es ist also angerichtet für einen stimmungsgeladenen Sonntag. Auch auf dem Feld soll es heiß hergehen: FC-Coach Holger Stanislawski, der sein vierjähriges Jubiläum auf der Bank feiert, verspricht Pressing pur. „Nur wir selber können uns aus dem Negativtrend herausholen.“

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