Fußball – Bundesliga: Einsätze von Verhaegh, Didavi und Camacho fraglich / Auswärtstickets vergriffen / 50 Köln-Fans festgenommen

Einige Personalien für die Relegation noch ungewiss

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Blutverschmiertes Trikot und dicker Turban: Paul Verhaegh musste bereits nach einer Viertelstunde ausgewechselt werden.

jk. Wirklich spannend war die Partie der Wölfe gegen den 1. FC Köln nicht. Zumindest wenn man das reine Ergebnis betrachtet. Der VfL Wolfsburg setzte sich am Ende deutlich mit 4:1 durch, sicherte sich damit die Relegation.

Trotzdem hatte die Begegnung gegen die Domstädter einiges zu bieten, auch abseits des Platzes.

Nicht so chaotisch wie in Hamburg, aber ebenfalls unangenehm aufgefallen: 50 Kölner Fans wurden in Wolfsburg verhaftet.

• Die erste Hiobsbotschaft musste der VfL Wolfsburg schon nach einer Viertelstunde verkraften. Paul Verhaegh verletzte sich in einem Zweikampf mit dem ehemaligen Wolfsburg Jannes Horn am Kopf, musste daraufhin ausgewechselt werden. Der Holländer ist damit der dritte Leistungsträger, der auszufallen droht. „Ich weiß nur, dass er eine Risswunde hat. Wie es für Donnerstag ausschaut, kann ich noch nicht sagen“, seufzte VfL-Coach Bruno Labbadia. Gegen Köln hatten es in Daniel Didavi und Ignacio Camacho bereits zwei angeschlagene Stammspieler nicht in den Kader geschafft. „Daniel wollte unbedingt spielen, aber er war erst bei 80 Prozent. Und in solch einer Situation brauchen wir die vollen Kräfte“, begründete Labbadia.

• Die volle Kraft benötigt der VfL Wolfsburg dann auch wieder von den Fans, wenn am Donnerstag (20.30 Uhr) das Relegations-Heimspiel gegen Holstein Kiel ansteht. Die Ticket-Informationen sehen dabei wie folgt aus: Alle Dauerkarten (Steh- und Sitzplatzbereich) werden für das Heimspiel kostenlos freigeschaltet sein, ein Tagesticket muss nicht gekauft werden. Der Vorverkauf hat bereits am Samstagabend begonnen. Pro Person können generell bis zu fünf Tageskarten für das Relegations-Heimspiel erworben werden. Für das Auswärtsspiel am Pfingstmontag (20.30 Uhr) hat der VfL Wolfsburg ein Kartenkontingent von 2200 Stehplätzen erhalten. Dieses Kontingent ist aktuell vollständig vergriffen. Sollten nicht alle Dauerauswärtskarteninhaber ihr Vorkaufsrecht auf Tickets nutzen, können diese nicht angeforderten Eintrittskarten im freien Verkauf erworben werden.

• Der VfL Wolfsburg hat also noch zwei Endspiele, für den 1. FC Köln war die 1:4-Pleite in der Volkswagen Arena erst einmal die letzte Begegnung in der Fußball-Bundesliga. Dabei verabschiedeten sich die Köln-Anhänger nicht gerade glorreich aus dem deutschen Oberhaus. Einige Effzeh-Fans hatten während der Begegnung gewaltsam versucht, vom Unterrang in den Oberrang des Stadions zu gelangen. Dabei schlugen die Randalierer nach Polizeiangaben auf Beamte ein und bewarfen diese mit Müllbehältern. Das Ergebnis: 50 FC-Anhänger wurden festgenommen und vier Polizisten leicht verletzt. Außerdem durfte ein Reisebus mit FC-Fans nach einer Kontrolle nicht weiterfahren. Die Gruppe wurde unter polizeilicher Begleitung wieder in Richtung Rheinland geschickt.

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