„Einfach schlecht“

Wolfsburg beim 0:1 bei Hoffenheim harmlos

Vor dem Anpfiff in Sinsheim sah er noch optimistisch aus: Dieter Hecking, Trainer des VfL Wolfsburg.
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Vor dem Anpfiff in Sinsheim sah er noch optimistisch aus: Dieter Hecking, Trainer des VfL Wolfsburg.
  • VonMichael Theuerkauf
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mth Sinsheim. Erschreckend schwacher Auftritt: Der VfL Wolfsburg enttäuschte beim 0:1 (0:1) bei der TSG 1899 Hoffenheim auf ganzer Linie. Der Trainer der Wolfsburger, Dieter Hecking, fand nach der Partie der Fußball-Bundesliga deutliche Worte.

Zuletzt überzeugten die ambitionierten Wolfsburger durch große Leidenschaft, Laufbereitschaft und Willen. Doch gegen die akut abstiegsbedrohten Hoffenheimer ließen die Akteure des VfL diese Eigenschaften gänzlich missen. Zum Ärger ihres Coaches Dieter Hecking, der nach dem Abpfiff wutschnaubend in die Kabine stampfte.

Nach dem historischen Einzug in das Champions League-Viertelfinale hatte der Trainer keine Zweifel, dass sein Team in der Bundesliga nachlegen wird. Fehleinschätzung! „Wir sind heute verdient als Verlierer vom Platz gegangen, weil wir es einfach schlecht gemacht haben“, lautete die kurze und zutreffende Analyse des Wölfe-Coaches.

Vorne harmlos, hinten dösig: So präsentierten sich die Wölfe, die einmal mehr in dieser Spielzeit als gern gesehener Gast auftraten. Hecking: „Wir sind sehr schläfrig in die Partie gestartet, was Hoffenheim sofort erkannt und ausgenutzt hat.“ Der VfL agierte im Passspiel „sehr, sehr schlampig“ und strahlte nahezu keine Torgefahr aus. Hecking hatte vor der Partie prophezeit, dass gegen die TSG nur über Kampf und Laufbereitschaft gewonnen werden kann. In dem Punkt sollte er Recht behalten. Doch sein Team konnte dem Vorletzten zu wenig entgegensetzen. „Hoffenheim hat mit Leidenschaft gespielt und verdient gewonnen.“

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