Eine Chance für Marcel Schäfer?

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Marcel Schäfer (l./im Duell mit Hoffenheims Boris Vukcevic) können in Leverkusen wieder in die Wolfsburger Startelf springen.

mj Wolfsburg. Die große Liebe ist es gerade nicht. Marcel Schäfer, Linksverteidiger von Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg, erlebt momentan die Schattenseiten seines Berufes. Der Rekordspieler der Wölfe wird von seinem Trainer Dieter Hecking bei der Besetzung der Startelf übergangen, ist hinter Ricardo Rodriguez nur noch Ergänzungsspieler.

Schäfer stand gerade einmal in 57 von 360 Saison-Minuten auf dem Rasen. Beim Auswärtsspiel in Leverkusen (Sonnabend, 15.30 Uhr) könnte der 29-Jährige, weil sich Rodriguez während der Länderspielpause verletzte, aber wieder zu den Erwählten von Trainer Hecking gehören. „Wir haben bei Ricardo ein paar Sorgen. Aufgrund der Hüftprellung müssen wir abwarten, ob es fürs Wochenende reicht“, meinte der VfL-Coach und eröffnet damit die Möglichkeit für eineinhalb Schäfer-Stündchen.

Weil Bas Dost nach der Überdehnung des Syndesmosebandes Reizreaktionen in seinem Knöchel spürt, stehen mit Ivica Olic und Stefan Kutschke derzeit nur noch zwei Stürmer im Wolfsburger Kader. Einen Panikkauf der Wölfe wird es aber wohl nicht geben. Der Verpflichtung des Ex-Schalkers und Stuttgarters Ciprian Marica erteilte VfL-Manager Klaus Allofs im TV bereits eine eindeutige Absage.

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