Drei Wechsel, neues System: Hat sich Magath vergaloppiert?

+
Einer von drei Neuen in der Wolfsburger Startelf: Koo Ja-Cheol (r.) wusste gegen Hoffenheim nicht zu überzeugen.

ib Sinsheim. Never change a winning team. Von dieser Weisheit scheint Felix Magath nicht viel zu halten. Der undurchschaubare VfL-Trainer veränderte die siegreiche Schalke-Startelf gegen Hoffenheim im System und obendrein noch auf drei Positionen. Hat sich Wolfsburgs Frontmann damit vergaloppiert?

Fakt ist: Die Wölfe machten einen Leistungs-Schritt zurück in Sinsheim. Statt des 4-2-3-1 aus der Woche zuvor probierte es Magath dieses Mal mit einem Tannenbaum-Prinzip. Drei Defensive im Mittelfeld. Rasmus Jönsson, Patrick Ochs und Alexander Madlung hatte ihre Plätze für Koo Ja-Cheol, Jan Polak und Marco Russ freimachen müssen. Zu viel Rotation für den VfL? „Wir standen am Anfang gut. Leider haben wir aus größerer Entfernung einen Sonntagsschuss kassiert. Durch das 1:0 war unser Plan dahin“, betrieb Magath Ursachenforschung.

Sein Team sei zwar druckvoller aus der Kabine und dann auch zum Anschluss gekommen. Doch, und darin waren sich alle Wolfsburger einig, geschah die verhängnisvolle Szene mit Marwin Hitz. „Wir kamen gut zurück, aber nach der Roten Karte war die Sache gegessen“, urteilte Christian Träsch.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare