Dost-Tor: Vermeintliches Foul führt zu TSG-Frust

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Schlüsselszene: Wolfsburgs Stürmer Bas Dost (l.) kämpft mit Niklas Süle um den Ball. Kurz danach fällt das 3:1.

mj Wolfsburg. Zwei Elfmeter, eine Gelb-Rote Karte. Beim Viertelfinale der TSG 1899 Hoffenheim gegen den VfL Wolfsburg (2:3) gab es nicht gerade wenige strittige Szenen. Der Unmut der Gastgeber entzündete sich aber ausgerechnet am dritten Treffer durch Bas Dost.

„Ein klares Foul“, wetterte TSG-Torjäger Kevin Volland nach dem Spiel. Wolfsburgs Mittelstürmer Dost soll Hoffenheims Abwehrmann Niklas Süle beim Luftkampf unfair attackiert haben. Zudem hätten die Wölfe den Ball, weil Süle weiter am Boden lag, doch ins Aus spielen müssen. Nach dem zwischenzeitlichen 1:3 sei es für Hoffenheim dann schwer geworden, erklärte Volland.

In die gleiche Kerbe schlug dann auch der eingewechselte Sven Schipplock. „Wolfsburg hat die Chancen clever ausgenutzt. Das dritte Tor war unser Genickbruch“, sagte der Hoffenheimer Stürmer.

Dabei hatten sich die Gastgeber das Aus selbst zuzuschreiben. In den ersten 20 Minuten hatte Hoffenheim deutliche Vorteile, drängte Wolfsburger immer wieder tief in die eigene Hälfte. „Wir haben uns in der Rückwärtsbewegung schwer getan. Unser Beginn war sicher nicht gut“, bemerkte Wolfsburgs Schlussmann Diego Benaglio. Trotzdem hätten die Wölfe die Aufgabe beim Ligakonkurrenten Hoffenheim doch „relativ souverän“ gelöst.

Zu diesem Urteil kam auch VfL-Trainer Dieter Hecking. „Ein riesen Kompliment an meine Mannschaft. Es war ein enges Spiel. Aber ich denke, dass wir verdient gewonnen haben.“ Und über die Art und Weise wird bald auch keiner mehr reden wollen. Denn: „Im Pokal zählt nur einfach das Weiterkommen“, sagte Benaglio schmunzelnd.

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