Dost schont sich für Glücksmomente

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Fingerzeig: Bas Dost (r.) bejubelt seinen Führungstreffer gegen Bayer. Später musste der Niederländer verletzt raus.

mj Wolfsburg. Verletzt und damit wieder einmal vorzeitiger Feierabend. Eigentlich hätte Bas Dost nach dem 3:1 des VfL Wolfsburg über Bayer 04 Leverkusen geknickt sein müssen. War er aber nicht. Der – in Wolfsburg bisher so vom Verletzungspech gebeutelte – Stürmer strahlte: „Ich habe getroffen und das freut mich“, sagte der lange Niederländer.

Dies war aber nicht der einzige Grund für die gute Stimmung bei Dost. Seit dem 3:0 über Mainz ist der Stürmer fester Bestandteil der Wolfsburger Anfangsformation. „Ich wohne ja nicht in hier, weil es in Deutschland so schön ist. Es bringt mir nichts, wenn ich auf der Bank sitze. Ich will Erfolg haben und bin glücklich, wenn ich spiele“, sagte Dost.

Deshalb hatte er sich auch nach 51 Minuten auswechseln lassen. In der 40. Minute war er umgeknickt. Der Fuß sei in der Halbzeit bandagiert worden, er habe sich aber nicht mehr zu 100 Prozent fit gefühlt. „Jeder Schritt hat geschmerzt. Dann ist es besser rauszugehen“, sagte Dost einsichtig zu seiner Auswechselung. Und weil er sich nur eine Bänderdehnung zugezogen hat, wird er wohl auch in Hoffenheim (Sonnabend, 15.30 Uhr) glücklich sein.

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