Diego: „Panik hilft uns nicht weiter“

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Diego (r.) warnt trotz der prekären Lage, in Panik zu verfallen.

am Wolfsburg. Er sollte dem VfL Wolfsburg zu neuem Glanz verhelfen. Stattdessen steht Diego mit dem Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg am Abgrund. Nun hat der vermeintliche Super-Star auf der VfL-Homepage Stellung zur Mega-Krise bei den Wölfen bezogen. Diego über:

• die Kritik des VfL-Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Francisco Javier Garcia Sanz: Sie sind die Chefs, deswegen müssen wir diese Aussagen respektieren und unsere Antwort auf dem Platz geben. Sie wollen Resultate – wir auch.

• Seine Auswechslung im Heimspiel gegen St. Pauli: Ich bereite mich immer darauf vor, 90 Minuten lang zu spielen, aber die Entscheidung der Ein- und Auswechslungen liegt beim Trainer – das respektiere ich. Schließlich bin ich ein Teil des Teams und das Wichtigste ist, dass das Ergebnis hinterher stimmt.

• Magaths Trainingstorturen: Es ist schon hart, aber das ist jetzt einfach notwendig. Aktuell können wir das gut gebrauchen, es hilft uns in den Spielen. Wir geben zwar immer unser Bestes, doch wir müssen uns wirklich verbessern.

• Gründe für die Krise: Wir versuchen alles, um eine Lösung für das Problem zu finden. Aber manchmal ist alles nicht genug. Ich weiß nicht, was im letzten Spiel falsch lief, aber für mich liegt der Fehler in den Partien gegen Frankfurt oder Stuttgart. Da haben wir uns gute Chancen erarbeitet und keine drei Punkte geholt.

• Relegationsplatz und die Abstiegsgefahr: Es ist das erste Mal, dass ich in einer solchen Situation bin, aber ich habe keine Angst. Wir befinden uns in einer sehr ernsten Lage, jeder hier hat das begriffen. Dennoch hilft uns Panik nicht weiter.“

• Mögliche Lösungsansätze: Ich habe das Gefühl, dass jeder dem anderen helfen möchte. Aber im Augenblick will das nicht richtig funktionieren. Nur Rennen ist jedoch nicht die Lösung, wir müssen uns auf dem Platz besser organisieren und über 90 Minuten zusammen spielen. Beim Training ist zu sehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind – das stimmt mich zuversichtlich.

• Die eigene Rolle: Ich muss versuchen, den Stürmern Chancen herauszuarbeiten. Dazu kann ich mit eigenen Toren helfen. Auch wenn ich erst 26 Jahre alt bin und viel lernen muss, kann uns meine Erfahrung weiterbringen.

• Das Heimspiel gegen Köln: Wir müssen jetzt versuchen, gegen Köln zu gewinnen, um mehr Selbstvertrauen zu bekommen – dann wird es wieder besser laufen.

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