DFB-Pokal: VfL beim Viertligisten RB Leipzig

Der VfL Wolfsburg (r. Marcel Schäfer) hat mit dem RB Leipzig ein vermeintlich leichtes Los im DFB-Pokal gezogen. Foto: dpa

am Wolfsburg. Die Wölfe zu Gast bei den Bullen: Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg trifft in der 1. Runde des DFB-Pokals (29. Juli bis 1. August) auf den RB Leipzig.

Das Los sorgte beim Viertligisten für Begeisterung. Allen voran bei Neu-Trainer Peter Pacult, der sich als Fan von VfL-Coach Felix Magath outete. „Ich bin ein Fan von ihm, da er das verkörpert, was im Leistungssport zählt. Er ist geradeaus, lässt sich von seinem Weg nicht abbringen und hat so Riesenerfolge feiern können“, meinte der 51-Jährige.

Der vom österreichischen Milliardär und Red Bull-Gründer Dietrich Mateschitz gesponserte Club träumt zwar mittelfristig vom Profigeschäft, macht sich aber wenig Hoffnungen auf ein Weiterkommen gegen Wolfsburg. „Mit seinem Kader ist der VfL natürlich Favorit, aber gerade für unsere jungen Spieler ist es eine tolle Gelegenheit, sich in einem Wettbewerbsspiel gegen einen solchen Gegner zu präsentieren“, schwärmte Pacult, der gute Erinnerungen an die Wölfe hat. 2002 schlug er den VfL mit 1860 München im Elfmeterschießen und kam so in die 2. Pokalrunde.

Leipzigs Geschäftsführer Dr. Dieter Gudel sagt dem Bundesligisten den Kampf an. „Wir wollen bei unserem ersten Auftritt auf nationaler Bühne ein Zeichen setzen, indem wir dem VfL einen großen Kampf bieten und die Runde überstehen.“ Auch er freue sich auf einen „hochkarätigen Gegner“, den die deutsche Nationalspielerin Celia Okoyino da Mbabi am Sonnabend in der ARD-Sportschau den Leipzigern zuloste.

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