„Den nächsten Schritt machen“

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Großer Schritt nach vorne!? Slobodan Medojevic (M.) ist von seiner Oberschenkelverletzung genesen und will mit dem VfL Wolfsburg in Frankfurt das dritte Spiel in Serie gewinnen. Sogar ein Sprung auf Platz vier ist möglich.

Wolfsburg - Von Matthias Jansen. Ein beliebte Fußballerfloskel lautet: „Wir schauen nur von Spiel zu Spiel“. Dieter Hecking, Trainer von Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg, denkt meist nicht anders und in erster Linie nur an den kurzfristigen sportlichen Erfolg. Vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt (Sonnabend, 18.30 Uhr) machte der Herr der Wölfe aber eine Ausnahme und blickte weiter voraus.

Jetzt – nachdem sich die Grün-Weißen mit zwei Siegen auf einen Europa League-Platz katapultiert hatten – sei eine Phase der Saison erreicht, in der ein Grundstein für eine gute Rückrunde gelegt werden müsste, meinte Hecking. Im Klartext: Der Wolfsburger Trainer erwartet von seiner Mannschaft bei den Hessen den dritten Sieg in Serie, um sich oben in der Tabelle festzubeißen.

Sogar der Sprung auf Platz vier ist möglich. „Wir müssen den nächsten Schritt machen“, fordert auch Abwehrmann Naldo. Das Potenzial, da ist Hecking optimistisch, für einen weiteren Schritt in die richtige Richtung habe sein Team. „Der Schub in der Tabelle hilft der Mannschaft, ich sehe uns auf einem guten Weg“, erklärte er gegenüber dem NDR.

Zumal Hecking in Frankfurt wieder mehr Alternativen hat. Neben Slobodan Medojevic, der sich von seiner Oberschenkelblessur aus dem Bremen-Spiel (3:0) erholt hat, soll auch Angreifer Bas Dost wieder in den Kader rücken. Der niederländische Stürmer trainierte nach seiner langwierigen Verletzung am Syndesmoseband wieder mit der Mannschaft. „Ich bin ein Freund davon, gute Spieler so schnell wie möglich wieder dabei zu haben“, kündigte Hecking an.

Für Dost, der letztmals am 5. Mai beim Hamburger SV (1:1) für den VfL in der Bundesliga spielte, werden Einsätze immer wichtiger. Es gibt bereits erste Gerüchte, dass sich der VfL um Verstärkungen für den Angriff bemüht. Ins Visier der Wölfe soll der Ex-Wolfsburger Pierre-Michel Lasogga gerückt sein, der von Hertha BSC Berlin an den Hamburger SV nur ausgeliehen ist und mit sechs Toren in sechs Spielen auf sich aufmerksam machte. Dost wird gelassen reagieren und von Spiel zu Spiel denken wollen.

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