Fußball – Bundesliga: Wolfsburgs Remis-Retter Schürrle zeigt sich selbstkritisch

„Das sieht aus wie Stückwerk“

Hürde übersprungen? Eher nicht! André Schürrle und Co. scheiterten an Darmstadt.
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Hürde übersprungen? Eher nicht! André Schürrle und Co. scheiterten an Darmstadt.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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ib Wolfsburg. Besser spät als nie: Immerhin einmal ließ der VfL Wolfsburg am Sonnabend gegen die widerspenstigen Lilien sein Können aufblitzen.

In Person von André Schürrle, der dem einfallslosen Goliath gegen den David Darmstadt zumindest ein glimpfliches Ende durch das Last Minute-1:1 bescherte.

Happy wirkte der deutsche Nationalspieler trotz seines persönlichen Erfolgserlebnisses dennoch nicht. Warum auch!? Dazu gab der höchst biedere Auftritt auch keinerlei Anlass. Bei seinem Tor hatte Schürrle die Lücke erkannt. Die 90 plus drei Minuten zuvor indes fehlte den Wölfen jedweder Esprit, um die gefühlt 98 Verteidiger zu knacken. „Wir wussten genau, was auf uns zukommt. Dass sich die Darmstädter hinten reinstellen werden. Aber wir haben es nicht geschafft, in die Zwischenräume zu kommen“, übte Schürrle Selbstkritik. Immer wieder hätte der VfL hinten rumgespielt. Alle Grün-Weißen wären zu sehr damit beschäftigt gewesen, zu ihrem eigenen statt einem gemeinsamen Spiel zu finden. Dazu teils haarsträubende Ballverluste. „Das wirkt, auch für die Zuschauer, auf dem Platz wie Stückwerk, sieht unrund aus“, gab der Flügelflitzer zu.

Schürrle hofft inständig, dass die Länderspielpause über Ostern den Wolfsburger Geist freispülen wird. „Die letzten Wochen waren hart für die Psyche. Da tut etwas Abstand gut.“ Anders als der Ab- respektive Rückstand in der Tabelle auf die Europacup-Ränge...

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