Fußball – Bundesliga: 27-Jähriger markiert mehr als die Hälfte aller VfL-Treffer

Daniel Didavi trifft schon wieder

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Lass dich drücken! Wolfsburgs neuer Coach Martin Schmidt (l.) herzt Daniel Didavi für dessen 2:2-Ausgleichstreffer.

jk München. Vor der Saison hätte wohl auch keiner darauf gewettet, dass Daniel Didavi nach sechs Spieltagen die interne Torschützenliste vom VfL Wolfsburg anführt. Beim 2:2-Unentschieden beim FC Bayern München traf der offensive Mittelfeldspieler schon wieder ins Schwarze.

Wolfsburgs Divock Origi (r.) im Duell mit Mats Hummels.

Dabei stand der 27-Jährige nur knapp 20 Minuten auf dem Rasen. Es war die 73. Spielminute, als Didavi seine Trainingsklamotten auszog und für Ignacio Camacho in die Partie kam – beim Stand von 1:2. Nur zehn Minute später hatte der gebürtige Schwabe Grund zum Jubeln, denn das runde Leder zappelte nach seinem wuchtigen Kopfball im Netz. „Der Junge ist ein Kopfballungeheuer“, scherzte ein gut gelaunter Maximilian Arnold kurz nach dem Schlusspfiff.

Didavi brachte neuen Schwung in die Partie, war mit einigen guten Aktionen sehr auffällig in der kurzen Zeit. „Nicht viele haben hier in München mit uns gerechnet, dass wir einen Punkt mitnehmen können. Wir haben gegen den Ball gut agiert und eine ansprechende Leistung gezeigt“, so der Mittelfeldspieler.

Ebenfalls Gian-Luca Itter dürfte bis über beide Ohren strahlend in die Kabine gegangen sein. Der erst 18-Jährige wurde gestern von Trainer Martin Schmidt ins kalte Wasser geworfen, feierte ausgerechnet gegen den FC Bayern München sein Profidebüt und zeigte dabei sogar eine prächtige Vorstellung. Sein Gegenspieler war nämlich kein Geringerer als Arjen Robben.

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