De Bruyne wechselt zum VfL

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Wieder vereint: Wolfsburgs Manager Klaus Allofs holte Kevin de Bruyne (r.) einst nach Bremen. Nun ist der Wechsel zum VfL perfekt.

Wolfsburg/Abu Dhabi - Von Matthias Jansen. Farblich muss sich Kevin de Bruyne nicht sonderlich umstellen. Der belgische Mittelfeldspieler wird das blau-weiße Fußballtrikot des FC Chelsea London gegen das grün-weiße Shirt des VfL Wolfsburg tauschen. „Zu welchem Verein Kevin wechselt, ist – anders als noch vor Weihnachten – nicht mehr fraglich, das wird der VfL sein“, verriet VfL-Manager Klaus Allofs im Trainingslager in Abu Dhabi.

Die Frage ist jetzt nur noch, wann der Rotschopf, der in der Bundesliga schon für den SV Werder Bremen wirbelte, wieder im deutschen Oberhaus auflaufen wird. Die englische Zeitung Mirror hatte Freitag gemeldet, dass der Transfer schon perfekt sei und de Bruyne noch in der Winterpause für die neue Wolfsburger Rekordablöse von 22 Millionen Euro nach Deutschland wechseln würde.

„Die Meldungen, dass der Wechsel perfekt ist, sind leider etwas voreilig. Wir stehen weiter mit Chelsea in Kontakt, aber es ist noch nicht so viel passiert, dass wir etwas vermelden können“, gab sich Allofs bedeckt.

Dass der Transfer noch nicht perfekt ist, stört die Wolfsburger Verantwortlichen weniger. „Wir sind gelassen“, betonte Allofs. Im Gegensatz zu Nationalspieler de Bruyne. Der Belgier, der bei Chelsea nur selten zum Einsatz kam und im Jahr der Fußball-WM dringend Spielpraxis benötigt, hatte seinen Abschied aus London immer wieder forciert. Aus der Bundesliga waren auch Bayer 04 Leverkusen und der FC Schalke 04 an einer Verpflichtung interessiert.

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