Fußball – Bundesliga-Relegation: VfL-Kroate in Topform / Knoche: „Beine schwer geworden“

Brekalo: „Meine Zeit ist gekommen“

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Wolfsburger Wirbelwind: Josip Brekalo (l.) läuft auf der Saisonzielgeraden zur Höchstform auf und bereitete auch Holstein Kiel gestern Abend jede Menge Kopfzerbrechen.

jk Wolfsburg. Es war nicht die komplette Erlösung, aber die halbe Miete wurde nach dem 3:1-Sieg gegen Holstein Kiel allemal eingefahren. Die erste kleine Erleichterung war auch einigen VfL-Spielern bei dem Gang in die Umkleidekabine anzumerken.

Einige Akteure konnten sich zumindest ein kleines Lächeln nicht verkneifen. Trotzdem weiß die Elf von Trainer Bruno Labbadia auch, dass in Kiel am Montag noch ein hartes Stück Arbeit wartet. Dass die Störche keine Laufkundschaft sind, war vor allen in den letzten 20 Minuten ersichtlich, wo die Gäste einige Chancen versiebten. „Da sind wir ins Schwimmen gekommen, weil die Entlastung nach vorne gefehlt hat. Wir konnten die Bälle nicht mehr lange genug halten“, erklärte Maximilian Arnold. „Am Montag müssen wir dann wieder über die volle Distanz die Leistung zeigen, die wir heute in den ersten 70 präsentiert haben. Wir haben jetzt den ersten wichtigen Schritt gemacht. “.

Ähnlich sah es auch Eigengewächs Robin Knoche: „Am Ende sind die Beine etwas schwer geworden, wir haben zu schnell die Bälle wieder hergegeben. Das Gegentor ist ärgerlich. Trotzdem nehmen wir das Ergebnis jetzt gerne mit ins Rückspiel.“

Mitnehmen sollte dann auch Josip Brekalo seine bestechende Form. Wie schon beim 4:1 gegen den 1. FC Köln trug sich der 19-Jährige in die Torschützenliste ein, zeigte sich in der Offensive immer brandgefährlich und nur schwer auszurechnen für den Gegner. „Ich bin derzeit in guter Form, anders als noch zu Beginn der Rückrunde, wo nicht viel zusammen ging. Meine Zeit ist jetzt aber endlich gekommen“, so der kroatische Flügelflitzer.

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