Fußball – VfL Wolfsburg bezieht Trainingscenter / Optimale Bedingungen für Profis auf zwei Etagen

Ein Blick ins neue Wölfe-Heiligtum

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So sieht es aus, das Wohnzimmer der Wölfe: In der neuen Umkleidekabine werden sich Ricardo Rodriguez und Co. künftig einrichten. Klaus Wenzel (kl. Foto/l.) und Manfred Günterberg (4. v. l.) von der Wolfsburg AG, die VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs (v. l), Wolfgang Hotze und Thomas Röttgermann sowie Architekt Jürgen Schütz eröffneten das Funktionsgebäude. Fotos: VfL Wolfsburg

Wolfsburg. 26,8 Millionen Euro schwer, 5330 Quadratmeter groß: Das neue Baby des VfL erblickt das Licht der Wolfsburger Fußball-Welt. Am Montagabend tauften die Verantwortlichen nach über einjähriger Bau- und Planungszeit ihr neues Heiligtum: das VfL-Center.

Gemeinsam mit dem bald fertig gestellten AOK-Stadion neben der VW-Arena hat sich der Fußball-Bundesligist ein grün-weißes Reich geschaffen.

Der VfL investiert nicht nur erfolgreich in Beine, sondern auch in Steine. In dem neuen Funktions-Gebäude im Allerpark finden neben den Profis auch die Geschäftsführung sowie die Presse- und Scouting-Abteilung ihre Heimat. Es fehlt an nichts. Die Einteilung des Domizils ist genau durchgetaktet. „Alles unter einem Dach, überall kurze Wege“, erklärte Thomas Franke, beim VfL der Leiter Infrastruktur und Organisation.

Neben der Umkleidekabine gibt es einen großen Fitness-, Reha- und Therapiebereich, Besprechungs-, Aufenthalts- und Regenerationsräume. Auch eine Küche sowie Büroflächen gehören zum Repertoire. Rekonvaleszenten sind nicht länger abgeschottet, sondern können bei ihren Übungen direkt die fitten Kollegen auf dem Trainingsplatz beäugen.

Viel Komfort also im neuen VfL-Center, das sich der Club zusammen mit der weit fortgeschrittenen Mini-Arena mit Platz für 5200 Zuschauer stolze 26,8 Millionen Euro kosten lässt. Die Bedingungen sind also schon einmal Champions League-reif. Nun muss das Team nur noch nachziehen...

Von Ingo Barrenscheen

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