Blamiert beim Benefizspiel!

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In den letzten drei Partien waren die Schalker (Jefferson Farfan/am Ball) zu schnell für die Wolfsburger um Kapitän Diego Benaglio.

Wolfsburg - Von Matthias Jansen. Die Karten werden neu gemischt! Nach nur einem Spieltag muss Dieter Hecking, Trainer von Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg, seine Start- und vermeintliche Stammelf vor dem ersten Heimspiel gegen den FC Schalke 04 (Sonnabend, 15.30 Uhr) bereits wieder verändern.

Weil Maximilian Arnold – dessen Sperre trotz des Wolfsburger Einspruch auf zwei Spiele festgelegt wurde – und Timm Klose in Hannover (0:2) per Platzverweis den schwarzen Peter zugeschoben bekamen, ist das Spielercasting unverhofft wieder eröffnet.

Von den Abstellungen zu den Nationalmannschaften in dieser Woche ist – mit Ausnahme von Giovanni Sio und Makoto Haseben – die Leistungsschau nicht betroffen. Diego Benaglio, Ricardo Rodríguez, Ivica Olic, Klose und Arnold sind entweder als Stammkraft eingeplant oder eben gesperrt.

Als Ersatz für Arnold könnte sich Ivan Perisic aufdrängen. Der Kroate hat seine Magen-Beschwerden, die den Einsatz im Derby in Hannover noch unmöglich machten, auskuriert und für die bevorstehende Rückkehr in die VfL-Anfangsformation sogar das Länderspiel Kroatiens gegen Liechtenstein sausen lassen.

Anders als Bas Dost, der nach seiner Syndesmosebandzerrung locker seine Runden drehte, stand Robin Knoche noch nicht wieder auf dem Trainingsplatz. Der Abwehrspieler, der wegen des später nicht bestätigten Verdachts auf eine Gürtelrose vom U 21-Lehrgang heimgekehrt war, ist im Gegensatz zum niederländischen Stürmer aber ein Kandidat für das Schalke-Spiel. Knoche könnte dann Klose ersetzen.

Beim Benefizspiel in Jena bildeten Felipe Lopes und Tobias Henneböle aus der Regionalliga-Mannschaft die zentrale Abwehr vor Torhüter Max Grün. Sicherlich nicht die Formation, die gegen Schalke auflaufen wird.

An das Ergebnis wird sich Hecking auch nicht gewöhnen wollen. Der Viertligist aus der Regionalliga Nord/Nordost gewann die Partie 2:0 (1:0). Matthias Peßolat (45.) und Marc Zimmermann (79.) trafen für Jena. Bessere Karten für das Wochenende hat bei Trainer Hecking wohl keiner von den in Jena eingesetzten VfL-Spielern erhalten.

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